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Feierstunde und Ärztegelöbnis

Uni Jena schickt junge Ärzte ins Berufsleben

Mit einer Feierstunde verabschiedete die Medizinische Fakultät Jena die jungen Ärzte und Ärztinnen ins Berufsleben.
Mit einer Feierstunde verabschiedete die Medizinische Fakultät Jena die jungen Ärzte und Ärztinnen ins Berufsleben. Foto: Sylke Grau/UKJ

Mehr als 200 Absolventen der Medizinischen Fakultät Jena wurden mit einer Feierstunde und dem Ärztegelöbnis in der Aula der Universität verabschiedet.

Jena. Eine Feierstunde in der Aula am vergangenen Freitag bot den festlichen Rahmen für die Verabschiedung der Absolventen des Studienganges Humanmedizin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Staatsexamen gemeistert

Insgesamt 239 junge Ärztinnen und Ärzte hatten in den Prüfungszeiträumen im vergangenen Herbst und in diesem Frühjahr ihr drittes Staatsexamen erfolgreich abschließen können.

Etwa die Hälfte von ihnen nahm mit Angehörigen und Freunden an der Feier teil, die vom Studiendekanat der Medizinischen Fakultät organisiert wurde. Neben den Lehrenden der Fakultät gehörten auch Vertreter der Lehrkrankenhäuser und des Landesprüfungsamtes zu den Gästen.



Die Präsidentin des Landesärztekammer Thüringens, Dr. Ellen Lundershausen, begrüßte die neuen Kolleginnen und Kollegen in der Ärzteschaft, vorzugsweise in der Thüringens.

In seiner Festrede appellierte Professor Konrad Reinhart, Seniorprofessor am Universitätsklinikum, an die jungen Mediziner, das ärztliche Berufsethos und die erlernten Ansprüche an die medizinische Qualität über ökonomische oder hierarchische Regularien und Zwänge zu stellen.

Ärztegelöbnis abgelegt

Damit nahm er Punkte des Ärztegelöbnisses vorweg, das auf Wunsch der Absolventen ins Programm aufgenommen worden war. Gemeinsam sprachen sie die im vergangenen Jahr vom Weltärztebund aktualisierte Fassung des Gelöbnisses, das auf den hippokratischen Eid zurückgeht.

Es hat keine Rechtswirkung, verdeutlicht aber den hohen ethischen Anspruch, den die Ärzteschaft an sich selbst stellt und mit dem die jungen Jenaer Absolventen nun in ihr Berufsleben starten.

Text: Dr. Uta von der Gönna/UKJ

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