Linie 1, 4 und 5 betroffen
Nahverkehr in Jena startet Großbaustelle am Paradiesbahnhof

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Jetzt wird’s ernst: Größte Nahverkehrsbaustelle in Jena startet am Paradiesbahnhof.
Jena. Ab dem morgigen Montag wird es ernst: Rund um den Paradiesbahnhof rollen keine Bahnen mehr.
Der Nahverkehr reißt die komplette Trasse auf – 610 Meter Schienen, sechs Weichen, drei Kreuzungen. Der neuralgische Punkt des Jenaer Netzes geht in die Vollsperrung.
Die Haltestelle Paradiesbahnhof fällt komplett aus. Ersatz gibt es südlich der Paradiesbrücke – und am Paradiesbahnhof West, den jetzt auch die Linie 1, 4 und 5 anfahren.
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Linie 1: Umleitung über die Kahlaische Straße nach Lobeda‑Ost.
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Linie 2: Normal bis Winzerla – weiter als Linie 3. Jede zweite Bahn endet am Ernst‑Abbe‑Platz.
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Linie 3: Unverändert.
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Linie 4: Vom Ersatzhalt Paradiesbrücke über Lobeda nach Lobeda‑West, dann Göschwitz und Kahlaische Straße bis Ernst‑Abbe‑Platz.
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Linie 5: Die Gegenrichtung – zurück zum Ersatzhalt Paradiesbrücke.
Fahrpläne hängen aus, online gibt es alles unter stadtwerke‑jena.de/gleisbau‑paradies.
Auch für Fußgänger und Radfahrer ist die Brücke tabu. Der Weg entlang der Stadtrodaer Straße bleibt offen.
In den Paradiespark kommt man weiter über die Unterführung am Paradiesbahnhof oder den Zugang bei der Arbeitsagentur.
Der Nahverkehr investiert kräftig: 8,6 Millionen Euro, 75 Prozent davon gefördert.
Das Gleisdreieck Knebelstraße – einer der meistbelasteten Punkte im Netz – wird komplett neu gemacht. Die Haltestelle Paradiesbahnhof wird barrierefrei.
Die Arbeiten laufen bis April 2027. Der Nahverkehr liefert Updates per Video auf YouTube.
Die erste Folge ist ab sofort hier zu finden:https://youtube.com/shorts/
Quelle: Nahverkehr Jena

















