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Gänsehaut pur

Forced To Mode zündeten Depeche‑Mode‑Feuerwerk in Jena

Forced To Mode haben den Sound früher Depeche‑Mode‑Epochen so lebendig auf die Bühne gebracht, dass man sich stellenweise mitten in ein Original‑Konzert versetzt fühlte.
Forced To Mode haben den Sound früher Depeche‑Mode‑Epochen so lebendig auf die Bühne gebracht, dass man sich stellenweise mitten in ein Original‑Konzert versetzt fühlte.
Foto: Ben Baumgarten/JENPICTURES
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Gänsehaut pur: Forced To Mode zündeten Depeche‑Mode‑Feuerwerk in Jena.

Jena. Mit einem energiegeladenen Auftritt haben Forced To Mode am Freitagabend im Ernst‑Abbe‑Sportfeld in Jena den Sound und die Atmosphäre früher Depeche‑Mode‑Epochen eindrucksvoll wieder aufleben lassen.


Zwei Stunden lang – ergänzt um drei Zugaben – spielte die Berliner Tribute‑Band gegen die Hitze an und verwandelte das Stadionareal in eine Synthie‑Arena, in der die Fans nahezu jeden Song textsicher begleiteten.

Trotz Temperaturen von über 30 Grad blieb die Stimmung ausgelassen. Der Veranstalter hatte eigens eine Regendusche aufgebaut, die zwischen den Songs für Abkühlung sorgte und rege genutzt wurde.


Auch die Band selbst kämpfte sichtbar mit der Wärme, meisterte die Bedingungen jedoch souverän.

Im Mittelpunkt stand Frontmann Christian Schottstädt, dessen Stimme dem Original von Dave Gahan verblüffend nahekommt.


Klassiker wie „Personal Jesus“, „Never Let Me Down Again“ oder das selten live gespielte „Photographic“ ließen das Publikum jubeln.

Forced To Mode gelten seit Jahren als eine der besten Tribute‑Bands Europas – und zeigten in Jena erneut, warum: detailgetreue Sounds, authentische Stimmen und wechselnde Setlists, die auch langjährige Fans überraschen.


Frontmann Christian Schottstädt: Im originalgetreuen Depeche‑Mode‑Sound und einer Stimme, die Dave Gahan erstaunlich nahekommt. Foto: Ben Baumgarten/JENPICTURES

Zur Besetzung gehören neben Schottstädt Matthias Kahra (Gitarre, Backing Vocals) und Thomas Schernikau (Keyboards, Backing/Lead Vocals).

Gemeinsam erzeugten sie eine Klangwelt, die dem Original verblüffend nahekommt und dennoch ihre eigene Leidenschaft transportiert.


Emotional wurde es zum Abschluss: Bei „Enjoy the Silence“ vereinte sich die Band noch einmal mit dem Publikum, bevor sich die Musiker unter großem Applaus verabschiedeten.

Für Forced To Mode war der Abend in Jena der Auftakt ihrer diesjährigen Open‑Air‑Saison. Heute steht bereits das nächste Konzert in Wittenberg an, am Sonntag folgt ein Auftritt im Wasserschloss Klaffenbach.


Die Veranstalter AT Event zeigten sich am Abend über ihre Konzertpremiere in Jena begeistert und bedankten sich bei allen lokalen Partnern – besonders beim Stadionbetreiber ELF 5.

Text: Jana Baumgarten
Fotos: Ben Baumgarten/JENPICTURES
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