Großer Bahnhof
Blumentritt wird 80: Ein prägendes Kapitel für Jena

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Großer Bahnhof: Volker Blumentritt feiert seinen 80. – und Jena steht Spalier.
Jena. Als Volker Blumentritt, der über Jahrzehnte hinweg das Gesicht von Neulobeda geprägt hat, am Dienstag seinen 80. Geburtstag feierte, wurde schnell spürbar:
Dieser Mann hat Spuren hinterlassen – menschlich wie politisch. Mehr als 100 Gäste kamen ins Bürgerhaus LISA in Lobeda‑West, um ihm persönlich zu gratulieren.
Unter den Gratulanten waren auch Vertreter der Stadtspitze: Oberbürgermeister Thomas Nitzsche, Bürgermeister Benjamin Koppe sowie die Dezernenten Kathleen Lützkendorf und Dirk Lange nahmen sich Zeit für den Jubilar.
Für einen besonderen Moment sorgte der Besuch von Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt. 
Auch Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (2. r.) zählte zu den Gratulanten.
Mit einem Augenzwinkern erinnerte er an Blumentritts berufliche Anfänge und sagte: „Wenn einer bei der Mitropa gelernt hat, dann mag er großen Bahnhof.“
Und tatsächlich: Die Schlange der Gratulanten riss lange nicht ab. Viele nutzten die Gelegenheit für ein paar persönliche Worte. 
Das Otto‑Schott‑Gymnasium hatte dem früheren Stadtrat sogar ein eigenes Lied gewidmet.
In seiner Rede zeigte sich Blumentritt offen und berührt. Er sprach über gemeinsame Projekte, über Herausforderungen – und über Menschen, die ihn begleitet haben.
Besonders hob er seine Familie hervor, die „immer an meiner Seite stand, egal wie turbulent es wurde“.
In fast 30 Jahren war Blumentritt Bundestagsabgeordneter, Stadtrat und vor allem Ortsteilbürgermeister von Neulobeda.
Sein Engagement, seine Beharrlichkeit und seine Nähe zu den Menschen prägten sein politisches Tun weit über die formale Funktion hinaus.
Zum Abschluss der Feierlichkeiten wurde es noch einmal sehr persönlich: Gemeinsam mit seinen beiden Enkelinnen schnitt Blumentritt die Jubiläumstorte an.
Die Jubiläumstorte schnitt Volker Blumentritt mit seinen beiden Enkelinnen Julia und Stefanie an.
Ein herzlicher Moment, der zeigte, wie eng Familie und öffentliches Wirken bei ihm immer miteinander verbunden waren.
Text: Jana Baumgarten
Fotos: Baumgarten/JENPICTURES

















