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Pandemie‑Werkstatt

Bürger in Jena diskutieren Lehren aus der Corona‑Zeit

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Zukunftswerkstatt in der Aula der IGS Grete Unrein
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Zukunftswerkstatt in der Aula der IGS Grete Unrein
Foto: Stadt Jena
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Pandemie‑Werkstatt: Bürger diskutieren in Jena über Lehren aus der Corona‑Zeit.

Jena. Wie kann die Stadt künftig besser auf Krisen reagieren? Dieser Frage widmete sich am Freitag die Zukunftswerkstatt der AG Vorsorgestrategie Pandemie in der IGS Grete Unrein.

Bürgerinnen und Bürger diskutierten dort Erfahrungen aus der Corona-Zeit und formulierten Vorschläge für eine verbesserte Vorsorge.


Die Veranstaltung knüpfte an frühere Treffen mit Politik, Fachleuten und ausgelosten Bürgern sowie an digitale Beteiligungsformate an.

In mehreren Arbeitsrunden wurden zunächst kritische Punkte gesammelt. Häufig genannt wurden mangelnde Transparenz bei Entscheidungen, der Umgang mit besonders verletzlichen Gruppen – etwa in Pflegeeinrichtungen – sowie die Einteilung der Bevölkerung in Kategorien während der Pandemie.

Anschließend erarbeiteten die Teilnehmenden Empfehlungen für künftige Krisenlagen.


Begleitet wurde die Werkstatt vom Organisationsberatungsinstitut Thüringen (ORBIT). Die Ergebnisse fließen nun gemeinsam mit den bisherigen Erkenntnissen der Arbeitsgruppe in einen Abschlussbericht ein, der dem Stadtrat vorgelegt werden soll.

Sozialdezernentin Kathleen Lützkendorf betonte die Bedeutung des offenen Austauschs: „Die Pandemie hat viele Menschen verunsichert und belastet.


Umso wichtiger sind Räume, in denen unterschiedliche Erfahrungen ausgesprochen und gehört werden können.“ Der respektvolle Umgang der Teilnehmenden habe sie beeindruckt.

Die AG Vorsorgestrategie Pandemie soll Lehren aus der Corona-Zeit ziehen und Jena widerstandsfähiger machen.


Die Stadt sieht den Beteiligungsprozess als wichtigen Beitrag zur demokratischen Kultur und zur Stärkung gesellschaftlicher Resilienz.

Quelle: Stadt Jena

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