Weihnachtsbaum adé
Feuriger Abschied in Jena: Knutfest lockt Besucher nach Zwätzen
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Feuriger Abschied in Jena: Traditionelles Knutfest lockt Besucher auf den Sportplatz nach Zwätzen.
Jena. Die Weihnachtszeit ist vorüber, die Lichterketten verschwinden aus den Fenstern – und vielerorts stellt sich nun die Frage: Wohin mit dem ausgedienten Weihnachtsbaum?
In Zwätzen gibt es darauf eine ebenso praktische wie stimmungsvolle Antwort. Der Zwätzener Feuerwehrverein 1886 e.V. lädt am morgigen Samstag (10. Januar) zum beliebten Zwätzner Knutfest ein.
Ab 15 Uhr verwandelt sich der Sportplatz des SV Zwätzen in der Brückenstraße in einen Treffpunkt für alle, die ihren Baum in geselliger Atmosphäre verabschieden möchten.
Besucher können ihre Weihnachtsbäume zur traditionellen Verbrennung mitbringen und gleichzeitig einen gemütlichen Nachmittag erleben.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Warme und kalte Getränke, herzhafte Speisen und musikalische Begleitung sorgen für eine festliche Stimmung, die den Winterblues vertreibt.
Schwedische Tradition findet Anklang in Deutschland
Das Knutfest hat seinen Ursprung in Schweden, wo am 13. Januar traditionell das Ende der Weihnachtszeit gefeiert wird. Dabei gehört das Verbrennen der Weihnachtsbäume fest zum Brauchtum.
Während in Deutschland die Weihnachtszeit üblicherweise bereits am 6. Januar mit dem Fest der Heiligen Drei Könige endet, wird in Nordeuropa noch eine Woche länger gefeiert – und genau diese Tradition findet hierzulande immer mehr Anhänger.
Mit dem Zwätzner Knutfest wird diese nordische Tradition nun bereits seit einigen Jahren auch in Jena lebendig gehalten.
Der Feuerwehrverein lädt alle Interessierten herzlich ein, gemeinsam die Weihnachtszeit ausklingen zu lassen und den Jahresanfang in geselliger Runde zu begrüßen.
Text: Jana Baumgarten
