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In der Nachspielzeit

2:1 gegen Greifswald: FC Carl Zeiss Jena erkämpft Heimsieg

Timon Burmeister erlöst seine Zeiss-Elf mit dem 2:1-Siegtreffer in der Nachspielzeit.
Timon Burmeister erlöst seine Zeiss-Elf mit dem 2:1-Siegtreffer in der Nachspielzeit.
Foto: Thomas Weigel
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Heimsieg erkämpft: Der FC Carl Zeiss Jena gewinnt am Freitagabend gegen den Greifswalder FC mit 2:1 (0:1).

Jena. Die erste torgefährliche Aktion kam von den Gastgebern: Nils Butzens Flanke köpfte Emeka Oduah aufs Tor, jedoch genau in die Arme von Jakub Jakubov (6.).


Danach investierte Greifswald etwas mehr in die Offensive – mit Erfolg. Soufian Benyamina zog ab, und sein satter Schuss landete im Dreiangel (17.).

Nun wurde der FCC wieder offensiver und erarbeitete sich mehrere Torchancen. Aus dem Gewühl im Torraum der Gäste heraus landete der Ball am Pfosten (22.), und Oduahs Fernschuss parierte Jakubov (24.).


Kopfballduell zwischen Jenas Malik Talabidi und dem Greifswalder Osman Atilgan.

Auch eine Dreifachchance brachte keinen Treffer: Patrick Weihrauch und Nils Butzen wurden vom Ex-Jenaer Bastian Strietzel abgeblockt, und Butzens Nachschuss entschärfte der GFC-Keeper (35.).

Fast hätte ein anderer Ex-Jenaer für ein Eigentor gesorgt: Lukas Lämmel fälschte eine Lankford-Eingabe ab – knapp neben das Gehäuse (40.).

Selbst ein Elfmeter brachte keinen Erfolg, da Jakubov gegen Hessel hielt (45.). So blieb es beim 0:1-Pausenrückstand des FCC.


Das erste Achtungszeichen nach dem Seitenwechsel setzte erneut Benyamina, dessen Flachschuss knapp am langen Pfosten vorbeizischte (52.).

Die Partie wurde hitziger: Nach einem Foul von Atilgan an Butzen kam es zu einer Rangelei, und Schiedsrichterin Miriam Schwermer zeigte viermal Gelb (je zwei pro Team).

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Dann war das Leder endlich drin: Sören Reddemann zog ab, der Ball wurde von Manasse Eshele noch abgefälscht – 1:1 (66.).


Die Heimelf wollte mehr und kämpfte weiter, musste aber auch vor den Kontern der Gäste von der Küste auf der Hut sein.


Wie es immer wieder von den FCC-Fans aus der Nordtribüne tönte: „Nur der FCC. Wir halten fest zusammen und kämpfen bis zum Schluss!“ Selten traf das so zu wie diesmal.

In der Nachspielzeit wurde das Anrennen belohnt: Jena hatte seinen Timon Bur-MEISTER, der den Ball ins Tor hämmerte – ein gutes Omen?


Grenzloser Jubel bei Jenas Trainer Volkan Uluc.

Zumindest hat Jena bis Samstagnachmittag erst einmal nur einen Punkt Rückstand auf Spitzenreiter Lok Leipzig. Und dann schauen wir mal – ab 14:00 Uhr (live im MDR) bei Lok gegen Halle.

Das nächste Spiel bestreitet der FCC am Sonntag (26. April, 14:00 Uhr) beim 1. FC Magdeburg II.


FCC:
 Liesegang – Talabidi, Reddemann, Hessel (ab 81. Hehne), Burmeister, Fritz (ab 63. Eshele), Butzen, Lankford (ab 81. Wähling), Weihrauch (ab 81. Suljic), Oduah, Prokopenko (ab 63. Werner)

GFC: Jakubov – Tomety-Hemazro (ab 85. Eglseder), Strietzel, Richardson II, Lämmel, Eder, Vogt, Daedlow (ab 74. Bokake), Wagner, Benyamina, Atilgan (ab 82. Kaizer)

Torfolge: 0:1 Benyamina (17.), 1:1 Eshele (66.), 2:1 Burmeister (90.+4.)

Zuschauer: 7.122

Gelb: Talabidi, Reddemann, Werner (FCC), Benyamina, Atilgan (GFC)

Text: Steffen Langbein
Fotos: Thomas Weigel    

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