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Nach dem Lockdown

Gastronomie: Jena will Hilfe für Neustart geben

Stadt Jena will mit verschiedenen Maßnahmen der Gastronomie nach dem Lockdown Hilfe für den Neustart geben.
Stadt Jena will mit verschiedenen Maßnahmen der Gastronomie nach dem Lockdown Hilfe für den Neustart geben.
Foto: Rainer Sturm/pixelio.de
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Mit der Öffnung der Jenaer Gastronomie nach dem Lockdown versucht die Jenaer Verwaltung die Verluste der letzten beiden Monate zu mildern.

Jena. Essen gehen, ein Gläschen trinken, das Jenaer Kneipenleben genießen – in den letzten Wochen war das nicht mehr möglich. Für die einen lästiger Verzicht – für die Jenaer Gastronomen aber eine existenzbedrohende Situation.

Die Stadtverwaltung will nun mit einigen Maßnahmen die Folgen der zweimonatigen Schließungen abmildern. "Jena als quirlige und lebendige Stadt ist ohne Gastronomie nicht denkbar.



Wir alle genießen die gemütlichen Jenaer Kneipen und Restaurants. Deswegen ist es uns wichtig, unsere Gastronomen zu unterstützen", sagte Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche.

Er dankte vor allem JenaKultur und JenaWirtschaft, die in den letzten Wochen viele Gespräche mit den Gastronomiebetrieben geführt haben und bei der Umsetzung der Maßnahmen unterstützen.

Bürgermeister Christian Gerlitz hofft auf Unterstützung durch die Jenaer Politik: "Die Entwicklungen der Corona-Pandemie hat uns allen in den letzten Monaten viel abverlangt, die Jenaer Gastronomie ist aber in ganz besonderen Maße von der Coronakrise getroffen.



Deshalb ist es uns wichtig, an den Stellen, wo es der Stadt möglich ist zu helfen. Bei den Sondernutzungsgebühren werden wir dem Stadtrat einen Satzungsbeschluss zur Entlastung der Gastronomen vorschlagen."

"Unser Angebot, zusätzliche städtische Flächen für die Außengastronomie zu öffnen, einen Teil der Sondernutzungsgebühr zu erlassen und die Ausdehnung der Ausschankzeiten, soll den Gastronomiebetrieben eine Hilfe für den Neustart nach dem Lockdown sein", betonte der Vorsitzende des Jenaer Krisenstabes und Sicherheitsdezernent Benjamin Koppe.

Folgende Maßnahmen werden für die Gastronomiebetriebe ergriffen:

  • Mehr Außenflächen für die Gastronomie
    Dort, wo zusätzliche Außengastronomie möglich ist, wird diese auch umgesetzt. Diese Flächen stehen anliegenden Gaststätten oder Bierwagen zur Verfügung.
  • Reduzierung der Sondernutzungsgebühr
    Die Verwaltung wird dem Stadtrat vorschlagen, die Gebühr für gastronomische Außenflächen um 50 % zu verringern. Dies soll bis Ende September 2020 gelten.
  • Abendbetrieb im Sommer
    Trotz Ausfall der Kulturarena Jena wird den Gastronomen der Innenstadt ermöglicht, die Außengastronomie im Juli und August bis 24 Uhr zu betreiben.

Quelle: Stadt Jena