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1:1 in Chemnitz: Bitteres Remis für den FC Carl Zeiss Jena

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Der FC Carl Zeiss Jena erkämpft sich in doppelter Unterzahl einen Punkt beim Chemnitzer FC.
Jena. Das Spiel nahm von Anfang an Fahrt auf. Den ersten Abschluss verbuchte der gastgebende Chemnitzer FC, Alberico schoss knapp über das Tor (3.).
Aus dem folgenden Abstoß entwickelte sich die frühe FCC‑Führung:
Manasse Eshele verlängerte per Kopf auf Elias Löder, der direkt weiterleitete zu Emilio Munser – dieser blieb eiskalt und vollendete zum 0:1 (4.).
Alberico scheiterte wenig später freistehend an Marius Liesegang (11. Minute). Chemnitz erhöhte den Druck und drängte auf den Ausgleich, doch die Jenaer Defensive stand stabil.
Mitte der ersten Halbzeit ertönten Trillerpfeifen und flogen Flummis von den Rängen – erneut ein Protest gegen den Stillstand bei der geplanten Aufstiegsreform.
Die Partie wurde hitziger, mehrere Gelbe Karten prägten die Schlussphase der ersten Hälfte.
In der Nachspielzeit bot sich Munser die Chance auf seinen zweiten Treffer. Dennis Slamar klärte vor der Linie, anschließend ging Eshele mit der Hand zum Ball und sah Gelb‑Rot (45.+4).
Der FCC musste die zweite Halbzeit somit in Unterzahl bestreiten.
Chemnitz verstärkte nach dem Wechsel seine Bemühungen. Liesegang parierte stark gegen den frei durchgebrochenen Ron Berlinski (54.).
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Viel Pyrotechnik aus beiden Fanblöcken – inklusive einer mehrminütigen Unterbrechung (68. bis 73. Minute) wegen schlechter Sicht – wird erneut NOFV‑Strafen nach sich ziehen.
Jena verteidigte mit zehn Mann leidenschaftlich, was durchkam, entschärfte Liesegang, etwa gegen Johannes Pistol, den er mit beiden Fäusten abwehrte (79.).
Nach einem wegen Abseits aberkannten CFC‑Tor konterte Jena sofort, doch Jannes Werner traf freistehend nur die Latte (89.).
Die sieben Minuten Nachspielzeit überstand der FCC – nach Gelb‑Rot für Reddemann zeitweise nur zu neunt – fast komplett, dann klingelte es doch:
David Vogt war frei und traf aus zehn Metern zum 1:1‑Endstand (90.+7). Nach dem Abpfiff kochten die Emotionen erneut hoch. FCC‑Trainer Marco Grote beschwerte sich vehement beim Schiedsrichter und sah Rot.
Das nächste Spiel für den FC Carl Zeiss Jena steigt bereits am Mittwoch (2. September, 19 Uhr) zu Hause gegen VSG Altglienicke.
CFC: Richter – Eppendorfer (ab 62. Pistol), Löhmannsröben, Slamar, Tchouangue (ab 86. Gröger), Baumgart, Geipl (ab 62. Stockinger), Vogt, Alberico (ab 62. Grimaldi), Fesser (ab 73. Marx), Berlinski
FCC: Liesegang – Boog, Butzen, Munser (ab 46. Lankford), Reddemann, Talabidi (ab 61. Werner), Ajvazi (ab 61. Teuber, ab 88. Hehne), Fritz, Löder (ab 46. Wollschläger), Eshele, Burmeister
Tore: 0:1 Munser (4.), 1:1 Vogt (90.+7)
Zuschauer: 8.413
Gelb: Talabidi, Eshele, Butzen, Liesegang, Teuber, Reddemann (FCC); Geipl, Richter (CFC)
Gelb‑Rot: Eshele (45.+4), Reddemann (90.+4)
Rot: Grote (FCC‑Trainer)
Text: Steffen Langbein
Fotos: JENPICTURES

















