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Traumtor durch Löder

1:2 gegen Darmstadt: Knappes DFB-Pokal-Aus für Jena

Traumtor in der 38. Minute: Elias Löder zog aus etwa 35 Metern ab – zum viel umjubelten Ausgleich.
Traumtor in der 38. Minute: Elias Löder zog aus etwa 35 Metern ab – zum viel umjubelten Ausgleich.
Foto: Thomas Weigel
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Aus im DFB‑Pokal: Der FC Carl Zeiss Jena muss sich dem Zweitligisten Darmstadt 98 am Ende knapp geschlagen geben.

Jena. Gänsehautstimmung schon vor dem Spiel: volles Stadion, dazu die Vereinshymne „Wir woll’n Jena siegen sehen“, ein voller Gästefanblock – Fußballherz, was willst du mehr.


So startete die Zeiss-Elf in die Partie. Foto: Thomas Weigel

Die erste verheißungsvolle Torchance gehörte dem FCC. Emilio Munser drang links in den Strafraum ein, sein Flachschuss verfehlte das Gehäuse nur knapp (6.). Danach ein schneller FCC‑Angriff über vier Stationen.


Manassé Eshele war der letzte am Ball, doch Marcel Schuhen im SV‑Tor hatte keine Mühe (8. Min.). Darmstadts Keeper Marcel Schuhen war gleich noch einmal gefordert, diesmal bei einem Abschluss von Elias Löder (9.).

Dann die erste Torgelegenheit für Darmstadt – und die saß: Milan Smit traf aus 25 Metern (11.).


Kurz darauf die nächste dicke Gästechance, doch Manolo Merx semmelte freistehend darüber (15.).

Die Gäste kamen dann innerhalb von zwei Minuten zu mehreren Möglichkeiten: Erst scheiterte Dujverstjin an Jenas Torhüter Marius Liesegang, ebenso wie Patric Pfeifer, der Nachschuss von Noah Weißhaupt blieb in der Abwehr hängen (35.).


Nach der anschließenden Ecke rettete Butzen auf der Linie gegen Aleksandar Vukotic (36.).

Statt des möglichen 0:2 gelang dem FCC der Ausgleich. Elias Löder sah, dass der Schlussmann etwas zu weit vorn stand, und zog aus etwa 35 Metern ab (38.).


Doch die Freude währte nicht lange: Lance Dujverstjin bekam auf der linken Seite zu viel Platz und brachte die Lilien wieder in Front (40.).

In der zweiten Halbzeit war ein Kopfball von Kevin Lankford die erste nennenswerte Gelegenheit, doch sein Versuch kam ohne Druck – kein Problem für Gäste-Torhüter Schuhen (61.). Jena erhöhte das Risiko, Darmstadt boten sich Räume für Konter, die jedoch erfolglos blieben.


Für Jena hielt der eingewechselte Tristan Teuber den Fuß in eine Flanke von Timon Burmeister, doch der Ball flog knapp am Kasten vorbei (80.).

Ein Treffer gelang nicht mehr, sodass die Pokalüberraschung ausblieb und Darmstadt in die nächste Runde einzieht.

FCC: Liesegang - Butzen (ab 86. Hoppe), Reddemann, Boog (ab 72. Hehne), Munser (ab 62. Teuber), Lankford, Talabidi (ab 86. Ajvazi), Fritz, Löder, Eshele (ab 72. Wollschläger), Burmeister

SVD: Schuhen - Pfeiffer, Weißhaupt (ab 78. Furukawa), Klefisch, Petretta (ab 65. Kleinhansl), Vukotic, Sickinger (ab 78. Lee), Lannert, Smit, Dujverstjin, Merx (ab 65. Verkooijen)

Torfolge: 0:1 Smit (11.), 1:1 Löder (38.), 1:2 Dujverstjin (40.)

Zuschauer: 13.296

Gelb: Lankford, Reddemann (FCC), Trainer Kohfeldt (SVD)

Text: Steffen Langbein
Fotos: Thomas Weigel

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