Thüringen Derby
Jena gegen Erfurt: FCC-Ultras zeigen Protest durch Abwesenheit

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Thüringen Derby in Jena: FCC-Ultras zeigen Protest durch Abwesenheit.
Jena. Am Sonntag steigt ab 14 Uhr in der ad hoc arena im Ernst-Abbe-Sportfeld die 114. Auflage des traditionellen Thüringen Derbys.
Am dritten Spieltag hatten sich beide Teams gegen die beiden Aufsteiger (Jena 4:0 gegen Stahnsdorf; Erfurt 6:0 gegen Tasmania Berlin) bereits warmgeschossen.
Ob das ein gutes Omen für ein torreiches Derby ist, wird man erst am Sonntag gegen 16 Uhr wissen.
Mit Respekt vor den Stärken des Gegners, aber auch mit Selbstbewusstsein ob der eigenen Qualitäten geht das Team von Trainer Marco Grothe ins Derby.
Für den neuen FCC-Trainer wird es das erste Thüringen Derby, begleitet hat es ihn im Umfeld des Vereins aber schon seit seinem Amtsantritt.
Timon Burmeister, stellvertretend für die Mannschaft bei der Pressekonferenz, antwortete auf die Frage, ob man im Training besonders Gas gebe, um in der Startelf zu stehen:
„Das wäre die falsche Einstellung. Wir geben immer Gas, wollen uns für jedes Spiel anbieten.“
FCC-Pressesprecher Andreas Trautmann ließ wissen, dass die Maximalkapazität für ein ausverkauftes Derby bei 12.839 Besuchern liegt.
Dass voraussichtlich wieder eine Seite der Südtribüne leer bleiben wird, finden sicher nicht nur Grothe und Burmeister schade.
Nachdem beim letzten Aufeinandertreffen im Mai die Gästeplätze leer blieben, haben diesmal die FCC-Ultras angekündigt, die Südtribüne zum Spiel verwaist zu lassen – wegen Auflagen bezüglich der Kapazität, die auch in der vergangenen Saison bei Risikospielen galten.
Ein Eilantrag des FC Carl Zeiss Jena beim Verwaltungsgericht gegen den Auflagenbescheid der Stadt Jena wurde eingereicht.
Die FCC-Fans in der Nordkurve sind – falls es beim Fernbleiben der FCC-Südkurven-Besucher bleibt – erst recht gefordert, zu zeigen, was sie stimmungsmäßig draufhaben.
Hinweise für die Besucher gibt es HIER.
Text: Steffen Langbein

















