Flaggen auf Halbmast
Stadtspitze von Jena verurteilt Anschlag beim Berliner CSD

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Stadtspitze von Jena verurteilt Anschlag beim Berliner CSD und setzt Flaggen auf Halbmast.
Jena. Nach dem tödlichen Angriff im Umfeld des Berliner Christopher Street Day hat die Jenaer Stadtspitze den Anschlag scharf verurteilt und ihre Flaggen als Zeichen der Trauer und Solidarität auf Halbmast gesetzt.
Am Samstagabend waren im Tiergarten mehrere Menschen mit einem Fahrzeug angefahren und mit Stichwaffen verletzt worden.
Eine Frau starb, zahlreiche weitere wurden verletzt. Die Hintergründe der Tat sind noch Gegenstand der Ermittlungen.
Bürgermeister Benjamin Koppe sprach im Namen der gesamten Stadtspitze von „tiefem Mitgefühl“ für die Getötete, ihre Angehörigen und alle Verletzten.
Gewalt, Hass und Einschüchterung – unabhängig vom Motiv – dürften niemals darüber entscheiden, ob Menschen sichtbar, frei und selbstbestimmt leben können, betonte er. Jena stehe klar an der Seite der queeren Community.
Wie stark dieses Engagement in der Stadt verankert ist, zeigte der CSD am 20. Juni: Rund 4.000 Menschen demonstrierten friedlich für Vielfalt und Gleichberechtigung – der größte CSD Thüringens.
Die Stadtspitze bekräftigte, jeder Form von Menschenfeindlichkeit entschieden entgegenzutreten und sich schützend vor jene zu stellen, die Ziel von Ausgrenzung oder Bedrohung werden.
Zugleich dankte sie den Einsatz- und Rettungskräften, die nach der Tat in Berlin geholfen und Verletzte versorgt hatten.
Die Halbmastbeflaggung soll Trauer, Anteilnahme und das gemeinsame Eintreten gegen Hass und Gewalt sichtbar machen.
Quelle: Stadt Jena


















