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Elftes Spiel ohne Sieg

0:0 gegen Uerdingen: Wieder nur ein Punkt für Jena

Im Zweikampf der Jenaer  Justin Schau und der Uerdinger Osayamen Osawe.
Im Zweikampf der Jenaer Justin Schau und der Uerdinger Osayamen Osawe. Foto: imago/Picture Point LE

Auch im elften Spiel bleibt der FC Carl Zeiss Jena ohne Sieg. Im Heimspiel gegen den KFC Uerdingen kommt die Zeiss-Elf nur zu einem mageren 0:0-Unentschieden.

Jena. Der FC Carl Zeiss Jena ging als Tabellenletzter in das Spiel, weil Aalen am Freitagabend punktete und die rote Laterne vorerst abgab. Mit dem siebenten 0:0 in dieser Saison rutschte Jena zwar wieder an Aalen vorbei, aber die Drittliga-Luft wird immer dünner.

Vor dem Spiel hielten ein paar der Jenaer Ultras auf dem Platz eine motivierende Ansprache an die Spieler. Die Aktion mag einen positiven Ansatz haben, ist aber trotzdem etwas eigenartig.

Die erste Toraktion hatte Phillip Tietz, der vom Ex-Jenaer Assani Lukimya geblockt wurde (3.). Jena blieb weiter am Ball und oft in der Uerdinger Hälfte. Justin Schaus Ball nach Starke-Flanke kratzte Torwart Benz von der Linie (13.).

Der KFC mit neuem Trainer, Frank Heinemann, und dem 2014-er Weltmeister Kevin Großkreuz in seinen Reihen braucht fast 20 Minuten, um zur ersten Chance zu kommen. Maximilian Beister, ehemals beim HSV, schoss aber den Ball in die Arme von Jo Coppens (19.).

Nach Rodriguez' Eckball verfehlte Lukimyas Kopfball, frei vor dem Tor, nur knapp (31.). Dominik Bock hatte die letzte Torchance vor der Pause (45.).



Eine seltene Situation gab es bei einem Uerdinger Freistoß, als Rodriguez die Markierung des Schiedsrichters wegwischte und den Ball ein paar Zentimeter nach vorn legte. Beim zweiten Mal „Zentimeter klauen“ sah er dann zurecht die Gelbe Karte (51.).

Torgefährlich wurde es auf der anderen Seite, Tietz schoss aus der Drehung knapp drüber (54.). Jena wirklich sehr bemüht gegen keinesfalls starke Uerdinger, aber wieder mal fanden viele Flanken und Ecken nicht den eigenen Mann, weil zu ungenau gespielt. Uerdingen strahlt noch weniger Torgefahr aus, Dordas Flachschuss strich sehr knapp vorbei (83.).

Jena warf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorn. Felix Brügmann flog mit Hechtflug in die Flanke von Starke, aber knapp am Ball vorbei (85.). Starke versucht es aus spitzem Winkel, Benz stand aber dort (88.).

In der Nachspielzeit nach Ecke köpfte Grösch den Ball an Pfosten und von dort an die Latte, das war es (90.+3.), wieder kein Glück. Damit trennten sich die beiden schlechtesten Teams der Rückrunde torlos.

Die FCC-Fans der Südkurve haben die Schnauze voll. Foto: Steffen LangbeinDie FCC-Fans der Südkurve haben die Schnauze voll. Foto: Steffen Langbein

An Kampf fehlte es dem FCC sicherlich nicht, aber wieder mal an Toren. Nun sind es nur noch acht verbleibende Saisonspiele, das rettende Ufer (Platz 16) ist nun schon sieben Punkte entfernt.

Das Kellerduell in Aalen am nächsten Sonntag (31.3., 13:00 Uhr) wird wohl richtungsweisend sein. Nur der Sieger hat dann wohl noch realistische Chancen auf den Klassenerhalt.

Jena: Coppens - Kühne, Flo. Brügmann (ab 69. Fassnacht), Grösch, Volkmer (ab 79. Gerlach), Eckardt, Kübler, Bock, Starke Schau, Tietz (ab 69. Fel. Brügmann)

Uerdingen: Benz - Großkreuz, Maroh, Lukimya, Bittroff (ab 46. Litka), Rodriguez (ab 63. Pflücke), Beister, Aigner (ab 75. Osawe), Dorda, Grimaldi

Zuschauer: 4.436

Text: Steffen Langbein

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