Polizeibericht für Jena und den SHK vom 21.06.2026

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Jena
Jena-Zentrum
E-Bike geortet
Am Freitagvormittag entwendeten unbekannte Täter ein E‑Bike der Marke Cube am Westbahnhof in Jena.
Der Eigentümer bemerkte den Diebstahl gegen Mittag und erstattete umgehend Anzeige.
Über ein verbautes Ortungssystem konnte das Fahrrad in Pößneck lokalisiert werden, woraufhin mehrere Streifenwagen eingesetzt wurden.
Das E‑Bike konnte jedoch nicht aufgefunden werden.
Jena-Stadtgebiet
Alkoholisiert unterwegs
Am Samstag kontrollierten Beamte des Inspektionsdienstes Jena einen 62‑jährigen Autofahrer.
Ein Atemalkoholtest ergab 1,15 Promille. Nach einer Blutentnahme im Klinikum wurde sein Führerschein eingezogen.
Anzeige
Der Mann musste seinen Heimweg zu Fuß antreten und sieht nun einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr entgegen.
Ebenfalls am Samstag stoppten Polizisten einen 65‑jährigen Pkw‑Fahrer in Jena.
Auch bei ihm stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Der Test zeigte 0,92 Promille.
Gegen den Mann wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Saale-Holzland-Kreis
Anrufe falscher Bankmitarbeiter
Wiederholt muss vor Anrufen falscher Bankmitarbeiter gewarnt werden. Nahezu täglich werden Bürger im Saale-Holzland-Kreis von Tätern telefonisch kontaktiert, die sich als Mitarbeiter ortsansässiger Banken ausgeben.
Die Anrufer nutzen in der Regel computergenerierte Rufnummern, die denen echter Bankfilialen ähneln.
Sie treten meist wortgewandt auf und berichten von angeblich unberechtigten oder verdächtigen Buchungen, die man nun gemeinsam stoppen müsse.
Ziel der Täter ist es, persönliche Daten oder Codes zu erlangen, mit denen sie anschließend selbst Abbuchungen veranlassen.
Mittlerweile sind zudem Fälle bekannt, in denen Buchungen auf Privatkonten vorgenommen werden.
Die Kontoinhaber werden anschließend zur Weiter- oder Rücküberweisung aufgefordert, wodurch betrügerisch erlangtes Geld „gewaschen“ werden soll.
Angesichts der Vielzahl an Betrugsopfern weist die Polizei Saale-Holzland erneut darauf hin, keinerlei persönliche Daten, Codes oder TANs an vermeintliche Bankmitarbeiter herauszugeben.
Melden Sie verdächtige Kontobewegungen Ihrem bankinternen Kundenberater – nach Möglichkeit persönlich vor Ort – und anschließend der Polizei.
Lassen Sie sich nicht auf die eloquenten Anrufer ein und beenden Sie solche Gespräche umgehend.

















