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Achtung Lebensgefahr

Baden in der Saale: Stadt Jena warnt vor Wehranlagen

Blick von der Brücke am Paradiespark auf die Saale mit dem Wehr.
Blick von der Brücke am Paradiespark auf die Saale mit dem Wehr.
Foto: Baumgarten/JENPICTURES/Archiv
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Baden in der Saale: Stadt Jena warnt besonders vor Wehranlagen.

Jena. Sommerhitze, Leichtsinn, Saale – eine gefährliche Mischung.

Die Stadt Jena schlägt jetzt Alarm: Wehranlagen sind kein Abenteuerspielplatz, sondern Hochrisikozonen.


Wer dort badet oder klettert, riskiert sein Leben. Strömungen, Sog, technische Anlagen – ein falscher Schritt kann reichen.

Abseits der Wehre ist das Planschen erlaubt, aber immer auf eigene Gefahr.


Die Saale ist kein geprüftes Badegewässer, Wasserqualität und Strömungen ändern sich im Minutentakt. Nach Regenfällen gelangt zudem Abwasser in den Fluss.

Als vergleichsweise sichere Stellen gelten der Saalebogen Göschwitz, das Wenigenjenaer Ufer und die Steinbachmündung – doch auch dort gilt: Wer reinspringt, trägt die Verantwortung selbst.

Besonders besorgt ist die Stadt über einen neuen Trend: Kinder und Jugendliche nutzen Uferbäume als Sprungtürme oder befestigen Seilschaukeln daran.


Gerade Weiden können ohne Vorwarnung brechen – mit teils schweren Verletzungen.

Die Stadt appelliert eindringlich an Eltern: Kinder aufklären, Gefahren erklären, aufmerksam bleiben.

Quelle: Stadt Jena

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