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Mini‑Abbe erobert Jena: D.O.M. präsentiert neue PLAYMOBIL‑Figur

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Mini‑Abbe erobert Jena: Nach Zeiss bringt D.O.M. neue PLAYMOBIL‑Figur heraus.
Jena. Ernst Abbe ist zurück in Jena. Und zwar im Miniaturformat: Das Deutsche Optische Museum (D.O.M.) hat am Donnerstag eine eigene PLAYMOBIL‑Sonderfigur des berühmten Physikers vorgestellt.
Nach dem großen Erfolg der Carl‑Zeiss‑Figur im Jahr 2024 bekommt nun auch der zweite große Kopf der Jenaer Optikgeschichte seinen Platz im Spielzeugregal.
Die Figur kommt mit allem, was Abbe ausmacht: Brille, Lupe, Fernglas – und natürlich seiner berühmten Formel zur Auflösungsgrenze.
Auf dem Schreibtisch liegt ein Buch, das an sein sozialreformerisches Engagement erinnert. Und als kleines Augenzwinkern sitzt auch seine Katze „Mulle“ mit im Set.
Für 9,99 Euro ist die Figur ab sofort online beim D.O.M. und in geringer Auflage vor Ort in der Tourist‑Information erhältlich. Mit der Wiedereröffnung des Museums sollen Abbe und Zeiss dann auch gemeinsam im Museumsshop stehen.
Die Produktion war ein echtes Großprojekt: 67.000 Exemplare hat das Museum bestellt, viele Institutionen in Jena haben schon vorbestellt.
Offenbar kommt der Mini‑Abbe gut an – vielleicht, weil er auf charmante Weise zeigt, wie viel Wissenschaftsgeschichte in dieser Stadt steckt.
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Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Stiftungen und Stadtvertreter freuen sich über die Aktion. Für sie ist Abbe nicht nur ein Name in Lehrbüchern, sondern ein Vorbild für die Verbindung von Forschung, Industrie und gesellschaftlicher Verantwortung.

Freuen sich über den Mini‑Abbe: v.l.n.r. Christian Gerlitz (Geschäftsführer der Ernst-Abbe-Stiftung), Felix Streiter (Geschäftsführer der Carl-Zeiss-Stiftung), OB Thomas Nitzsche (FDP) und Timo Mappes (Gründungsdirektor des D.O.M.). Foto: Anton Kull
Und jetzt eben auch ein kleiner Begleiter fürs Büro, Labor oder Bücherregal.
So bekommt Jena ein neues Souvenir – eines, das nicht nur nett aussieht, sondern auch eine Geschichte erzählt.
Und wer weiß: Vielleicht inspiriert der Mini‑Abbe ja die nächste Generation dazu, selbst Großes zu erforschen.
Text: Anton Kull

















