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Rund 300 Teilnehmer

Für den Frieden: Ostermarsch in Jena setzte Zeichen

Die Jenaer Innenstadt im Zeichen des Ostermarschs: Forderungen nach politischem Umdenken.
Die Jenaer Innenstadt im Zeichen des Ostermarschs: Forderungen nach politischem Umdenken.
Foto: Baumgarten/JENPICTURES
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Jena setzt Zeichen für Frieden: Über 300 Menschen demonstrieren in der Innenstadt.

Jena. Mit einem klaren Appell an die Bundesregierung haben am Donnerstag mehr als 300 Menschen in der Innenstadt von Jena für eine konsequente Friedenspolitik demonstriert.

Der Ostermarsch stand in diesem Jahr spürbar unter dem Eindruck globaler Spannungen und wachsender sicherheitspolitischer Debatten.


Unter dem Motto „Friedenspolitik und Solidarität statt Rüstung und Kriegsvorbereitung“ forderten die Teilnehmenden auf dem Holzmarkt ein Umdenken in Berlin.

In den Redebeiträgen wurde deutliche Kritik an der aktuellen sicherheitspolitischen Linie laut. Die Forderungen reichten von der Einhaltung des Völkerrechts über den Beitritt Deutschlands zum UN‑Atomwaffenverbotsvertrag bis hin zu einem Stopp weiterer militärischer Aufrüstung.


Besonders scharf wandten sich die Rednerinnen und Redner gegen die geplante Stationierung neuer US‑Mittelstreckenraketen in Europa. Auch der Schutz von Kriegsdienstverweigerern und Geflüchteten rückte in den Fokus.

Ein weiterer Streitpunkt war die mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht. Viele Demonstrierende sehen darin einen sicherheitspolitischen Rückschritt und warnten vor einer Militarisierung der Gesellschaft.


Nach rund einer Stunde setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung. Die Route führte über den Löbdergraben zur Saalstraße, wo auf dem Kirchplatz eine kurze Zwischenkundgebung stattfand.

Über die Johannisstraße und den Leutragraben kehrten die Teilnehmenden schließlich zum Holzmarkt zurück, wo der Ostermarsch mit einer halbstündigen Abschlusskundgebung endete.

Text: Jana Baumgarten

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