Nach zahlreichen Unfällen
Pilotprojekt in Jena: „Fahrrad-Blitzer“ sollen Sicherheit erhöhen

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Pilotprojekt in Jena: „Fahrrad-Blitzer“ sollen Sicherheit in der Saalestadt erhöhen.
Jena. Die Stadt Jena will künftig verstärkt gegen zu schnelles Radfahren vorgehen und setzt dabei auf eine bundesweit bislang einmalige Maßnahme:
An mehreren stark befahrenen Punkten sollen spezielle Geschwindigkeitsmessanlagen für Fahrräder installiert werden. Das gab die Stadtverwaltung am Mittwoch bekannt.
Hintergrund ist die steigende Zahl von Unfällen, an denen Radfahrerinnen und Radfahrer beteiligt sind. Laut Stadt werde als Hauptursache zunehmend überhöhte Geschwindigkeit vermutet.
Die neuen Messgeräte sollen deshalb zunächst drei Monate lang verdeckt am Radweg entlang der Stadtroder Straße, am Camsdorfer Ufer und am Magdelstieg Daten sammeln.
Benjamin Koppe - Dezernent für Finanzen, Sicherheit und Bürgerservice. Foto: Stadt Jena
Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Benjamin Koppe sieht in dem Projekt einen wichtigen Schritt: Anzeige
„Wir möchten die Straßen in Jena für alle sicherer machen. Wenn wir mit diesem Modellversuch zeigen können, dass konsequente Geschwindigkeitskontrollen auch im Radverkehr wirken, könnte das ein Vorbild für andere Kommunen werden.“
Die Geräte sollen ähnlich funktionieren wie herkömmliche Blitzer – allerdings speziell kalibriert für Fahrräder.
Ob es später auch Bußgelder geben könnte, ließ die Stadt offen. Zunächst gehe es um „Sensibilisierung“.
Zusätzlich prüft die Stadt ein neues Verkehrstraining für Radfahrende zwischen 18 und 24 Jahren. Diese Altersgruppe sei laut Statistik besonders häufig in Unfälle verwickelt.
In praktischen Übungen sollen sichere Fahrtechniken trainiert und Verkehrsregeln aufgefrischt werden.
Mit beiden Maßnahmen will Jena sein Verkehrssicherheitskonzept modernisieren. Weitere Schritte sollen folgen.
Update vom 02. April 2026: Bei der Meldung handelt es sich, wie viele Leserinnen und Leser bereits angemerkt haben, um einen Aprilscherz. Wir danken für die zahlreichen Kommentare und das rege Interesse am Artikel.
Text: Radost Thaschenbier

















