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queere Community

Regenbogenfahne angezündet: CSD Jena zeigt sich besorgt

Christopher Street Day Bündnis in Jena zeigt sich besorgt über den Vorfall.
Christopher Street Day Bündnis in Jena zeigt sich besorgt über den Vorfall.
Foto: Baumgarten/JENPICTURES/Archiv
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Regenbogenfahne angezündet: CSD Jena warnt vor Serie queerfeindlicher Vorfälle.

Jena. Nachdem am vergangenen Freitag eine Regenbogenfahne an einem Wohnhaus mutwillig angezündet wurde, meldet sich nun der Christopher Street Day Jena zu dem Vorfall.


Ein unbekannter Täter hatte die Flagge, welche sich am Fenster einer 23-Jährigen an einem Miethaus in Jena-Nord befand, angezündet.

Dabei war nicht nur die Fahne komplett zerstört, sondern auch ein Brandschaden in unbekannter Höhe an der Hausfassade verursacht worden (wir berichteten: Regenbogenflagge an Wohnhaus in Jena angezündet).


Das Jenaer Bündnis zeigt sich erschüttert über den Brandanschlag: 

„Dass eine Regenbogenfahne in Jena angezündet wird, macht uns betroffen und wütend zugleich. Solche Taten sind Angriffe auf die gesamte queere Community und auf alle, die sich für Vielfalt einsetzen“, erklärt Theresa Ertel, Koordinatorin des CSD Jena.


„Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit der betroffenen Bewohnerin und allen Menschen, die durch diesen Vorfall verunsichert wurden.“

Die Regenbogenfahne gilt weltweit als Symbol für Vielfalt, Sichtbarkeit und die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter* und queeren Menschen.

Ein Angriff auf dieses Symbol sei kein harmloser Einzelfall, sondern Ausdruck von Queerfeindlichkeit und eine gezielte Einschüchterung von Menschen, die für ein offenes und solidarisches Zusammenleben stehen, so Ertel weiter.


Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art, der sich in den vergangenen Monaten in Jena ereignet hat. So kam es am 29. November des letzten Jahres im Rosenkeller Jena zu einem Vorfall, bei dem eine Regenbogenfahne vom DJ-Pult entwendet und in einer Toilette zusammen mit Scherben zur Verstopfung gebracht wurde. 

Zudem wurde in der Nacht auf den 1. Juli des vergangenen Jahres der neu eingerichtete Regenbogenüberweg am Carl-Zeiss-Platz mit schwarzer Farbe beschmiert.


Der CSD Jena ruft dazu auf, queerfeindliche Vorfälle nicht zu bagatellisieren, sondern konsequent zu benennen und zu melden.

Am 20. Juni lädt das Bündnis anlässlich des Christopher Street Days zu einer Demonstration im Stadtzentrum und einem anschließenden Rasenfest im Paradiespark Jena ein.

Quelle: CSD Jena Bündnis

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