Bürgeridee umgesetzt
Symbole statt Worte: Spielplätze in Jena werden inklusiver

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Symbole statt Worte: Neue Kommunikationstafeln erleichtern Austausch auf Spielplätzen in Jena.
Jena. Auf fünf Spielplätzen in Jena sorgen seit Kurzem neue Kommunikationstafeln für mehr Verständigung im Alltag.
Die farbigen Tafeln, ausgestattet mit 66 leicht verständlichen Symbolen, unterstützen besonders Kinder und Erwachsene, die nicht oder nur eingeschränkt sprechen können oder deren Muttersprache nicht Deutsch ist.
Sie ermöglichen es, Wünsche wie schaukeln, rutschen oder Hilfe benötigen schnell sichtbar zu machen.
Die Tafeln wurden im Rahmen des Bürgerbudgets 2024 umgesetzt. Mit 322 Stimmen belegte der Vorschlag Platz vier unter 25 Projekten.
Rund 5.800 Euro investierte die Stadt in die Umsetzung. Die Initiatorin Daniela Egert war eng in die Planung eingebunden und half bei der Auswahl der Symbole sowie der Standorte.
Aufgestellt wurden die Tafeln auf den Spielplätzen Alfred-Diener-Straße, Emil-Wölk-Straße, Kunitzer Straße, Sickingenstraße (Lommerweg) und im Marienwäldchen.
Auf fünf Jenaer Spielplätzen erleichtern neue Kommunikationstafeln jetzt das Miteinander.
Hergestellt wurden sie vom Autismusverlag aus der Schweiz, montiert vom Kommunalservice Jena.
Stadtdezernentin Kathleen Lützkendorf betont die Bedeutung des Projekts: Es schaffe ein niedrigschwelliges Angebot für mehr Verständigung und fördere das Miteinander von Kindern mit unterschiedlichen Voraussetzungen.
Auch die Behindertenbeauftragte Ines Muskalla sieht darin einen wichtigen Schritt zu mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Raum.
Egert freut sich über die Umsetzung ihrer Idee und die breite Unterstützung: Die Tafeln seien ein Zeichen der Wertschätzung für vielfältige Kommunikationsformen.
Wer selbst Ideen einbringen möchte, kann dies bald wieder tun: Die Einreichungsphase für das Bürgerbudget 2026 startet am 1. Juni und läuft acht Wochen. Anschließend folgt die Abstimmung durch die Einwohner und Einwohnerinnen.
Quelle: Stadt Jena

















