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30-Millionen-Investition

Fraunhofer IOF eröffnet Hightech-Neubau in Jena

Gaben den symbolischen Start für die neue Elektronenstrahl-Lithografie-Anlage: Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt.
Gaben den symbolischen Start für die neue Elektronenstrahl-Lithografie-Anlage: Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt.
Foto: Fraunhofer IOF
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30-Millionen-Investition: Fraunhofer IOF eröffnet Hightech-Neubau in Jena. 

Jena. Mit einem Festakt hat das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF am Dienstag seinen neuen Forschungsbau auf dem Beutenberg eingeweiht.

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt würdigten den Neubau als wichtigen Impuls für Jena und den deutschen Photonik-Standort.


Der rund 30 Millionen Euro teure Erweiterungsbau bietet auf mehr als 2.000 Quadratmetern neue Labore, Reinräume und Büros.


Herzstück sind zwei Anlagen mit besonderer strategischer Bedeutung: eine hochmoderne Elektronenstrahl-Lithografie für die Herstellung nanostrukturierter optischer Komponenten.


Dorothee Bär und Mario Voigt wurden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich empfangen. Foto: TSK/Jacob Schröter

Außerdem entsteht eine optische Bodenstation, über die Forschende künftig direkt mit Satelliten kommunizieren können – ein zentraler Schritt für die Entwicklung abhörsicherer Quantenkommunikation.

Bär betonte die Rolle des IOF als Brücke zwischen Forschung und Wirtschaft und als Motor für Schlüsseltechnologien wie Photonik und Quantentechnologien.


Voigt hob die Bedeutung des Instituts für die Region hervor: Mehr als zwanzig Ausgründungen und hunderte hochqualifizierte Arbeitsplätze seien Beleg für die Innovationskraft des Standorts.

Das IOF wächst seit seiner Gründung 1992 kontinuierlich. Heute arbeiten rund 500 Mitarbeitende am Institut.


Mit dem neuen Gebäude will Fraunhofer-Präsident Holger Hanselka die internationale Spitzenstellung Jenas in der Photonik weiter ausbauen und die technologische Leistungsfähigkeit Deutschlands stärken.

Quelle: Fraunhofer IOF

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