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Nahverkehr informiert

Warnstreik in Jena: Notverkehr mit Bussen nach Lobeda

Der neuerliche Warnstreik unter den Beschäftigten des Jenaer Nahverkehrs und der JES Verkehrsgesellschaft hat seit den Morgenstunden begonnen
Der neuerliche Warnstreik unter den Beschäftigten des Jenaer Nahverkehrs und der JES Verkehrsgesellschaft hat seit den Morgenstunden begonnen
Foto: Baumgarten/JENPICTURES
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Streik legt Nahverkehr in Jena lahm: Notbusse fahren in den Stadtteil Lobeda.

Jena. Trotz des seit Freitagmorgen anhaltenden Warnstreiks im Jenaer Nahverkehr bleibt die zentrale Verbindung zwischen dem Stadtzentrum und dem Stadtteil Lobeda nicht vollständig abgeschnitten.

Während der reguläre Bus- und Straßenbahnbetrieb bis voraussichtlich Sonntag, 1. März, 6 Uhr ruht, ist es den Verkehrsunternehmen gelungen, ein begrenztes Notangebot einzurichten – erstmals in dieser Form.


Wie der Nahverkehr mitteilt, rollen seit 6:30 Uhr Busse auf der wichtigsten Nord-Süd-Verbindung der Stadt.


Vom Löbdergraben aus fahren sie über die Stadtrodaer Straße nach Lobeda-Ost, im 15‑Minuten‑Takt und bis voraussichtlich 19:20 Uhr. Jede zweite Fahrt führt zusätzlich über Lobeda-West.


Damit bleibt zumindest ein Grundangebot für Pendlerinnen und Pendler, Studierende, Klinikpersonal und Bewohner der dicht besiedelten Stadtteile erhalten.

Alle Haltestellen entlang der Strecke werden bedient. Die Fahrten erscheinen jedoch nicht in digitalen Auskunftssystemen und werden auch nicht an Haltestellen angezeigt – ein Hinweis auf die kurzfristige Organisation des Notverkehrs. Fahrgäste müssen sich daher online informieren.

Ungewissheit für Samstag

Ob der Notverkehr auch am Samstag, 28. Februar, angeboten werden kann, ist noch offen. Die Entscheidung soll erst am Streiktag selbst fallen.


Die Verkehrsunternehmen verweisen auf die angespannte Personalsituation und die Abhängigkeit von Mitarbeitenden, die sich nicht am Streik beteiligen.

Teilweise Entlastung durch PVG Weimarer Land

Für etwas zusätzliche Stabilität sorgen einzelne Fahrten der PVG Weimarer Land GmbH, deren Beschäftigte sich nicht am Warnstreik beteiligen.


Auf der Linie 28 verkehren die mit „280“ gekennzeichneten Kurse, auf der Linie 16 die mit „P“ markierten Fahrten.

Sie stellen jedoch nur punktuelle Ergänzungen dar und ersetzen keinen regulären Betrieb.

Quelle: Jenaer Nahverkehr

 

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