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Nebelsymphonie bis 15. März

Neue Projektionen am Jenoptik-Hochhaus in Jena zu sehen

Jenoptik setzt 2026 die großformatigen Projektionen an zwei Fassaden ihres Hauptsitzes fort.
Jenoptik setzt 2026 die großformatigen Projektionen an zwei Fassaden ihres Hauptsitzes fort.
Foto: JENOPTIK AG
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Nebelsymphonie: Neue Projektionen am Jenoptik-Hochhaus in Jena bis 15. März zu sehen.

Jena. Am Ernst-Abbe-Hochhaus in Jena verwandelt sich die Fassade seit dem heutigen Donnerstag wieder in eine Bühne für großformatige Lichtspiele.

Bis zum 15. März zeigt Jenoptik an zwei Gebäudeseiten abends im Halbstundentakt neue Projektionen, die in Zusammenarbeit mit dem Fulldome-Festival Jena entstanden sind.


Kosmische Bildwelten über der Stadt

Die aktuelle Arbeit der Visual Artists Robert Sawallisch und Conzum (Robert Metzner) basiert auf astronomischem Material von ESA, ESO und NASA.

Die Künstler haben die Daten verfremdet, neu komponiert und in eine „psychedelische Raum‑Zeit‑Synthese“ überführt. Nebel werden zu bewegten Volumen, Sternfelder zu Texturen, Gravitation zu Rhythmus.


Kurz tauchen sogar biomorphe Alienformen auf – als spielerische Fantasie zwischen Wissenschaft und Kunst.

Hightech trifft Kunst

Die Projektionen entstehen durch ein hybrides Verfahren aus 2D- und 3D-Compositing, Simulationen von Gas und Staub, Shader-Design und virtuellen Kamerafahrten.


Ergänzt wird dies durch KI‑gestützte Bildgenerierung, die fließende Übergänge und unerwartete Variationen ermöglicht. Das Ergebnis ist eine visuelle Komposition aus Licht, Daten und Bewegung.

Teil des Fulldome-Festivals

Jenoptik unterstützt das Fulldome-Festival seit 2022. In diesem Jahr findet es vom 13. bis 19. Juli statt und ist Teil des 100‑Jahr‑Jubiläums des Planetariums Jena.


Die Fassadenprojektion dient als Vorgeschmack auf die immersiven Bildwelten, die dort jährlich präsentiert werden.

Wo und wann

Die Projektionen am Ernst-Abbe-Hochhaus laufen täglich von 19 bis 22 Uhr, jeweils zur vollen und halben Stunde.

Seit 2021 verfügt das Gebäude über eine fest installierte Videomapping-Anlage, die von JenaKultur und der Laser Event Company betreut wird.

Quelle: Jenoptik AG



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