skandinavische Arbeitswelt
Lappland: Berufsschüler aus Jena trotzten Kälte beim Lernen

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Lernen bei Eiseskälte: Berufsschüler aus Jena meistern Erasmus‑Abenteuer in Lappland.
Jena. Eiseskälte, Polarlichter und spannende Einblicke in die skandinavische Arbeitswelt – 18 Schülerinnen und Schüler des SBSZ Jena‑Göschwitz kehrten jetzt von einem dreiwöchigen Erasmus‑Aufenthalt im nordschwedischen Boden zurück.
Dort arbeiteten sie in Betrieben der Sanitär‑, Elektro‑, Mechatronik‑, Kfz‑ und Instandhaltungstechnik und erlebten eine Arbeitskultur, die vor allem durch Ruhe, Teamgeist und große Selbstständigkeit geprägt ist.
Schüler im Praktikum: Mechatroniker in der Firma Länservice bei der Einrichtung von Rollstühlen für die entsprechenden Nutzer. Foto: SBSZ Jena‑Göschwitz
Schon in der ersten Woche warteten echte Lappland‑Momente: eine Rallyestrecke im Schnee, der traditionsreiche Wintermarkt in Jokkmokk und Polarlichter über der verschneiten Landschaft.
In Woche zwei folgten Highlights wie die gigantische Aitik‑Kupfermine, das berühmte Treehotel in Harads und ein Nordlichtspektakel bei rekordverdächtigen –36 Grad.
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Ausflüge zum nördlichsten IKEA der Welt, zur Ostsee‑Spitze und ins finnische Kemi rundeten das Programm ab.
Neben ihren Praktika stellten sich die Jugendlichen sportlichen Herausforderungen – von Biathlon über Langlauf bis zur Eisrettungsübung.
Ein Besuch im Erlebnisbad „Nordpoolen“ sorgte für Wärme, bevor die feierliche Übergabe der Europässe und ein Ausflug nach Luleå mit Eislaufen auf der zugefrorenen Ostsee das Projekt abschlossen.
Mit einer Durchschnittstemperatur von –19 Grad und unzähligen neuen Eindrücken ziehen die Teilnehmenden ein begeistertes Fazit:
fachlich bereichernd, kulturell intensiv und ein Erlebnis, das sie so schnell nicht vergessen werden.
Quelle: SBSZ Jena‑Göschwitz

















