Friedrich-Schiller-Universität

Jena gehört zu den Start-up-Hochburgen in Deutschland

Dieses Biomaterial aus Nanozellulose war der Ausgangspunkt für eine erfolgreiche Ausgründung aus der Universität Jena. Die Chemikerinnen Dr. Dana Kralisch und Dr. Nadine Heßler (im Bild) gründeten die JeNaCell GmbH, die 2021 von Evonik aufgekauft wurde.
Dieses Biomaterial aus Nanozellulose war der Ausgangspunkt für eine erfolgreiche Ausgründung aus der Universität Jena. Die Chemikerinnen Dr. Dana Kralisch und Dr. Nadine Heßler (im Bild) gründeten die JeNaCell GmbH, die 2021 von Evonik aufgekauft wurde.
Foto: Jan-Peter Kasper/Universität Jena
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Die Universität Jena ist unter den Top-10 der besten deutschen Unis für Start-up-Gründungen.

Jena. Die Friedrich-Schiller-Universität Jena gehört deutschlandweit zu den Top-10 der Gründungshochschulen und stellt selbst große Exzellenzuniversitäten in den Schatten, zeigt ein neues Ranking auf.

Ganz genau landet die Jenaer Universität im Ranking auf Platz sieben, was nur mit innovativen Forschenden in Kombination mit einer passenden Infrastruktur und zahlreichen Unterstützungsangeboten für Gründerinnen und Gründer zu schaffen ist.


„Die Universität Jena ist auf Tuchfühlung mit der Spitzengruppe gegangen und wird mit den Schwergewichten in München, Aachen oder Karlsruhe gemessen. Das reflektiert auch unser Verständnis von Wissens- und Technologietransfer als strategischer Kernaufgabe der Universität“, sagt Prof. Dr. Georg Pohnert, Vizepräsident für Forschung.

„Dieses Ranking zeigt ebenso wie zahlreiche Rückmeldungen aus der Gründungsszene, dass wir in Jena mit einer Kombination aus individueller Beratung und breiter Unterstützung auf dem richtigen Weg sind.“

Jena kann sich im bundesweiten Vergleich sehen lassen


„Die ungekrönte Start-up-Hauptstadt Thüringens ist Jena. Von insgesamt elf Start-ups aus dem Bundesland in den Top-50-Rankings von 2017 bis 2021 entfielen allein acht auf die Universitätsstadt.


Offenbar stellt die Existenz einer renommierten Hochschule − wie auch bei anderen deutschen Start-up-Zentren − einen wichtigen Standortvorteil dar“, bewerten die Rankingmacher von „passion4business“ das Abschneiden der Friedrich-Schiller-Universität und ergänzen: „Jena mit seinen nur 110.000 Einwohnern kann sich damit auch im bundesweiten Vergleich sehen lassen.“

Selbstständigkeit als frühes Thema in Forschung und Lehre

An der Universität Jena werden die Transferprozesse durch das „Servicezentrum Forschung und Transfer“ (SFT) zentral gebündelt. Der Weg in eine Selbstständigkeit oder Unternehmensgründung wird an der Universität Jena früh gelegt.


Fächerübergreifende Lehre zu Gründungsthemen und eine Beratung von der Idee bis zur Internationalisierung gehören zum breiten Angebot für potenzielle Gründer. Der Gründungsservice als Teil des SFT unterstützt von Studierenden bis hin zu Professorinnen und Professoren individuell im Gründungsprozess.

Im Fokus stehen Ausgründungen, die auf Forschungsergebnissen basieren, sogenannte Spin-offs und innovative Start-ups, aber auch alle anderen Gründungsideen werden beraten und unterstützt. Jährlich werden rd. fünf bis zehn Kapitalgesellschaften aus dem Universitätsumfeld heraus gegründet.

Beispiele erfolgreicher Ausgründungen aus der Universität Jena

Polytives GmbH: Das Unternehmen entwickelt und produziert neuartige Kunststoffadditive und eröffnet damit einen einfachen Weg, neuartige Kunststoffe mit deutlich verbesserten Eigenschaften anzubieten.


Coachwhisperer GmbH: Ein digitalgestütztes Kommunikationssystem löst das Problem von schlechten Kommunikationsbedingungen und Zeitdruck auf Sportplätzen während des Trainings, aber auch während des sportlichen Wettbewerbs.

Die Trainerinnen und Trainer können die Spieler und Spielerinnen sowohl im Bereich des Breiten- als auch Leitungssports individuell coachen und ihre Performance jederzeit im Blick zu behalten.

Weitere Informationen zum Ranking unter: https://bit.ly/3Lnc1fi

Text: Axel Burchardt/FSU Jena

© Jenaer Nachrichten

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