wichtiger Schritt
Paradiesbrücke in Jena: Die ersten neuen Schienen liegen

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Paradiesbrücke in Jena: Die ersten neuen Schienen liegen schon.
Jena. Am Gleisdreieck Paradiesbahnhof in Jena ist ein wichtiger Schritt geschafft:
Die ersten neuen Schienen für den 85‑Meter‑Abschnitt auf der Paradiesbrücke wurden angeliefert.
Insgesamt kamen 170 Meter vormontierte Gleisjoche nach Jena – gummiert für bessere Isolierung und vorbereitet für den späteren Einbau.
Wegen der Oberleitungen konnte kein Kran eingesetzt werden. Ein Zweiwegebagger übernahm das Abladen, Holzbohlen verhinderten ein Verbiegen.
Für die Tieflader gab es kurze Sperrungen an der Kreuzung Friedrich‑Engels‑/Stadtrodaer Straße.
So geht es weiter
Ab Anfang August beginnt der Einbau der Schienen. Zunächst wird der Unterbau vorbereitet, anschließend das Gleismaterial in eine elastische Vergussmasse gesetzt, die Lärm und Vibrationen dämpft.
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Bis Mitte September sollen die Oberflächen zwischen den Gleisen fertig sein.
Hintergrund zur Großsanierung
Seit Ende Juni erneuert der Jenaer Nahverkehr rund 610 Meter Straßenbahntrasse rund um den Paradiesbahnhof – inklusive Unterbau, Entwässerung, Steuertechnik und Stromversorgung.
Besonders belastet ist das Gleisdreieck Knebelstraße, das als einzige Verbindung zwischen Nord und Süd gilt. Rechnerisch fährt hier alle 100 Sekunden eine Bahn.
Die Investition liegt bei 8,6 Millionen Euro, 75 Prozent davon sind Fördermittel. Bis April 2027 soll die Gesamtmaßnahme abgeschlossen sein.
Die Haltestelle Paradiesbahnhof wird barrierefrei ausgebaut.
Aktueller Baustand im Video
Der Nahverkehr informiert regelmäßig per Videoreihe. Die neue Folge: https://www.youtube.com/shorts/9kI5ayP7kIw
Quelle: Stadtwerke Jena

















