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Aus dem Polizeibericht

Unter Drogen: Wildunfall in Jena vorgetäuscht

Ein fingierter Wildunfall beschäftigte am Donnerstag die Polizei in Jena.
Ein fingierter Wildunfall beschäftigte am Donnerstag die Polizei in Jena. Foto: Michael Baumgarten/Archiv

Unter Drogen: Autofahrerin fährt in Jena gegen Hauswand und täuscht Wildunfall vor.

Jena. Wegen eines Wildunfalles rief eine Autofahrerin am Donnerstagmorgen gegen 5.00 Uhr die Jenaer Polizei. Sie gab zunächst an, dass ihr ein Hase in der Prüssingstraße vors Auto gelaufen sei und dieses dabei beschädigt habe.

Reh statt Hase

Als die Beamten an der Unfallstelle ankamen, erklärte ihnen die Frau, dass es sich wohl doch nicht um einen Hasen, sondern um ein Reh gehandelt hat, das ihr vors Auto gerannt sei.

Anschließend sei sie von der Straße abgekommen und ihr Auto gegen eine Mauer geprallt. Am Fahrzeug entstand bei dem Aufprall auf die Mauer Sachschaden.



Da sich die Autofahrerin mehrfach selbst widersprach, sie leicht verwirrt erschien und am Unfallort keine Spuren eines Wildunfalles zu sehen waren, wurde ein Drogentest bei der Frau durchgeführt. Dieser verlief positiv.

Unter Drogen gefahren

Offensichtlich war die Frau unter Einfluss von Drogen unterwegs gewesen und gegen die Mauer gefahren. Sie hatte außerdem eine geringe Menge Crystal bei sich. Ihr wurde die Weiterfahrt untersagt, eine Blutentnahme angeordnet.

Quelle: Polizei Jena

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