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Englische Woche

Science City Jena empfängt Tigers Tübingen

Am Mittwochabend ist wieder Heimspiel in der Sparkassen-Arena in Jena.
Am Mittwochabend ist wieder Heimspiel in der Sparkassen-Arena in Jena. Foto: Grafik/Science City Jena

Englische Woche für Science City Jena: Die Saalestädter empfangen am Mittwochabend die Tigers Tübingen zum Bruder-Duell. Und am Samstag ist das Team Ehingen Urspring in der Sparkassen-Arena zu Gast.

Jena. Mit zwei wegweisenden Duellen rund um den Jahreswechsel wird Silvester 2020 für Science City Jena eine betriebsame statt feierliche Angelegenheit.

Während die Mannschaft von Trainer Frank Menz zum Ausklang eines eher gebrauchten Schaltjahres am 30. Dezember ab 18.00 Uhr die Tigers aus Tübingen empfängt, kommt es im Aufeinandertreffen mit den Neckarstädtern auch zum mit Spannung erwarteten Familienduell der beiden Wolf-Brüder Enosch und Julius.



Bereits am Samstag, dem 02. Januar 2021, wartet das nächste Heimspiel auf die Saalestädter, dann ebenfalls gegen Gäste aus Baden-Württemberg, wenn das Team Ehingen Urspring seine Visitenkarte in der Sparkassen-Arena hinterlässt.

Wie üblich werden die Fans beider Mannschaften am Mittwochabend die Möglichkeit haben, ihren jeweiligen Teams die Daumen zu drücken. Sportdeutschland TV überträgt das Jenaer Heimspiel-Finale aus der Sparkassen-Arena live und in Farbe.

Hier geht es direkt zur Live-Übertragung

Ungeachtet der anstehenden englischen Woche gilt natürlich zunächst die volle Konzentration den Tigers aus der schwäbischen Universitätsstadt Tübingen.

Die Gäste sind zwar momentan in der Tabelle der BARMER 2. Basketball Bundesliga erst auf dem 14. Platz zu finden, feuerten allerdings kurz vor Heiligabend einen deutlichen Warnschuss in Richtung der oberen Tabellenhälfte, als der Kader des finnischen Cheftrainers Daniel Janson am 23. Dezember den Karlsruhe Lions mit einem 93:82-Auswärtssieg die Feiertage verdarb.



Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Schwaben erst einmal das Parkett als Sieger verlassen können – 103:101 n.V. gegen Paderborn - dafür bereits fünf Begegnungen (Kirchheim, Rostock, Artland zu Hause - Heidelberg, Schwenningen auswärts) verloren.

Schwer aus den Startblöcken gekommen, schleppen die Neckarstädter seit Wochen ihren eher durchwachsenen Saisonauftakt mit sich herum.

Nichtsdestotrotz zieht das Duell gegen die Tigers seinen Reiz aufgrund einer ganz speziellen, individuellen Konstellation, wenn Wahl-Schwabe Enosch Wolf auf seinen, von den Thüringern längst adoptierten Bruder Julius treffen wird.

In sämtlichen bisherigen Aufeinandertreffen behielt das Team der Jenaer Nummer 10 die Oberhand, so hoffentlich auch am Mittwochabend.



Während der 30-jährige Tübinger Center mit 10.2 Punkten sowie 5.5 Rebounds pro Spiel zu den wichtigsten Konstanten seiner Mannschaft zählt, dominiert ein interessanter Mix aus den USA, Deutschland sowie  Finnland die Statistiken der Baden-Württemberger.

Von Aufbauspieler und Europa-Rookie Joshua Sharkey auf dem Parkett sowie als Topscorer (17.0 PpG, 5.8 ApG) angeführt, bilden Isaiah Crawley (15.3 PpG, 5.2 RpG), Troy Simons (13.3 PpG), Small Forward Elias Valtonen (12.0 PpG) und der gebürtige Frankfurter Roland Nyama (12.9 PpG) ein schlagkräftiges Quintett, dass es aus Jenaer Sicht zu kontrollieren gilt.

Erstmalig dabei helfen, sollen die beiden Jenaer Nachverpflichtungen Kasey Hill und Marcus Tyus. Beide US-Amerikaner haben ihre ankunftsbedingte Quarantäne bereits vor den Feiertagen hinter sich gelassen und blicken seit der zweitägigen Weihnachts-Atempause erwartungsvoll auf ihr Arena-Debüt im Trikot von Science City.



Auch der zuletzt an einer Schulterverletzung laborierende Zamal Nixon wird im Jenaer Heimspiel-Finale 2020 endlich wieder für die Saalestädter auflaufen können.

So starten die Ostthüringer zwar als Favorit in das letzte Duell des Jahres, sollten sich vom vorletzten Rang der Tübinger jedoch keinesfalls blenden lassen und die aktuell noch eher weniger aussagekräftige Tabellenplatzierung als Indikator sportlicher Leistungsfähig missverstehen.

Die Karlsruhe Lions, am zurückliegenden Sonntag immerhin 89:88-Überraschungssieger gegen den Tabellenzweiten aus Bremerhaven, haben diese Lektion kurz vor Weihnachten bereits gelernt.

Text: Tom Prager

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