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Vertrag bis 2023 verlängert

Science City-Spieler eröffnet „Jena Caffe“ in Serbien

Basketballer Vuk Radojicic verlängert bei Science City Jena und eröffnet in Serbien „Jena Caffe“.
Basketballer Vuk Radojicic verlängert bei Science City Jena und eröffnet in Serbien „Jena Caffe“. Foto: Science City Jena

Der talentierte Point-Guard Vuk Radojicic eröffnet in seiner Heimat Serbien das „Jena Caffe“ und verlängert bei Science City.

Jena. Bis Ende des kommenden Spieljahres 2020/2021 hat Jenas talentierter Point-Guard Vuk Radojicic ursprünglich noch Vertrag. Ungeachtet dessen verlängerte das Nachwuchs-Juwel der Ostthüringer seinen Kontrakt bei Science City Jena vorzeitig bis 2023.

Der spielfreudige Serbe, der alle Nachwuchsabteilungen der Ostthüringer durchlief und somit ab der kommenden Saison nicht mehr unter die Ausländerregelung fällt, zukünftig den Statuts eines Local Players besitzt, befindet sich momentan noch im heimatlichen Čačak.



Knapp zwei Autostunden von der serbischen Hauptstadt Belgrad entfernt, eröffneten er mit Unterstützung seinen Eltern vor zwei Wochen das „Jena Caffe“, als Zeichen der Zuneigung in Richtung seiner Thüringer Wahlheimat.

„Jena ist für mich längst zu einer zweiten Heimat geworden“, sagt Vuk Radojicic, während er im heimatlichen „Jena Caffe“ sitzt.

„Ich kenne alle Personen im Club, Trainer, Spieler, Staff, alle Offiziellen des Vereins. Über die letzten Jahre ist Science City für mich zu einer ganz besonderen Verbindung gewachsen. Natürlich fühle ich mich in der Stadt und dem Club sehr wohl. Aufgrund der vorzeitigen Vertragsverlängerung haben ich und der Club Planungssicherheit.



Gerade in der aktuellen Situation mit Corona ist das kein unwichtiger Faktor. Bei Science City konnte ich unter sehr guten Coaches reifen und will mich auch nach meiner Rückkehr als Basketballer Spiel für Spiel entwickeln,“ so Jenas Aufbauspieler mit der Trikotnummer 44.

Auch Frank Menz äußerst sich positiv zur vorzeitigen Verlängerung des talentierten Aufbauspielers. „Vuk hatte bereits einen Vertrag für das kommende Spieljahr, kommt aus dem eigenen Programm und wird zukünftig als 'Local Player' für uns auflaufen. Natürlich war es unser Ziel, ihn längerfristig an Science City Jena zu binden.

Deshalb bin ich froh, dass wir mit diesem talentierten Jungen gemeinsam an seiner Weiterentwicklung arbeiten können. Neben seinem vorhandenen Potential hat auch das Thema Identifikation ein wichtige Rolle gespielt. Vuk passt sehr gut in unser Konzept und wir freuen uns darüber, den Weg auch weiterhin zusammen gehen zu können“, so Sportdirektor und Trainer Frank Menz.

Kurzinterview mit Vuk Radojicic

Vuk, Du hast deinen Vertrag vorzeitig verlängert. Wie geht es dir mit dieser Entscheidung?


Sehr gut. Jena ist schon seit längerem mein zweites Zuhause und ich bin froh, demnächst wieder nach Deutschland zurückkehren zu können. Jetzt genieße ich aber noch die Zeit bei meiner Familie.

Deine Eltern und Du haben in Čačak ein „Jena Caffe“ eröffnet. Wer kam auf diesen Einfall?

Die Idee eines Cafes oder einer Bar hatte mein Vater und nachdem wir unter erschwerten Bedingungen, bedingt durch die Situation mit Corona, sämtliche Antragshürden gemeistert hatten, konnten wir mit der Organisation und Einrichtung starten. Vor zwei Wochen haben wir dann das „Jena Caffe“ eröffnet.



Wie ist das „Jena Caffe“ angenommen worden?

Wir waren am Anfang vom Ansturm überrascht. Insofern kann man sagen, dass unser „Jena Caffe sehr gut ankommt. Wir haben relativ lange, bis Mitternacht geöffnet, was in der serbischen Gastronomie nicht ungewöhnliches ist und dennoch war es phasenweise schwer, einen Tisch zu bekommen. Unser Biergarten, der zum „Jena Caffe“ dazugehört, ist ebenfalls gut besucht.

Gibt es etwas, dass du aus Jena vermisst?

Natürlich gibt es Dinge, die mir fehlen. Die Competition, die Spiele, hin und wieder das Training (lacht) und natürlich meine Mannschaftskollegen.

Gibt es im Gegenzug auch etwas, dass du vermisst, wenn Du in Jena bist?

Auch das. Meine Freunde, meine Freundin, die serbische Küche, die Sprache. In Jena wird Serbisch ja doch eher seltener gesprochen.

Wie ist die Situation mit Corona derzeit in Serbien?

Nicht so gut. Zu Beginn, unmittelbar nach dem Ausbruch, hatten wir es eigentlich ganz gut im Griff. Mittlerweile ist das Virus jedoch wieder auf dem Vormarsch.

Du wirst einige Deiner Mitspieler zum Trainingsauftakt wiedersehen. Auf wen freust du dich am meisten?

Bei Dennis wusste ich ja schon, dass er der Mannschaft erhalten bleibt. Matt hatte mir kurz vor seiner Verlängerung gesagt, dass er nach Jena zurückkommen wird.

Auch wenn ich mich sicher bei Julius ein wenig mehr freue, bin ich froh, alle bekannte Gesichter wiederzusehen. Das gilt im Übrigen nicht nur auf dem Parkett sondern auch in der Kabine und privat.

Text: Tom Prager

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