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Gelungene Revanche

86:84 gegen Nürnberg: Jena gewinnt Basketball-Krimi

Der Jenaer Justin Odell Leon (r.) im Duell mit dem Nürnberger Jonathan Maier.
Der Jenaer Justin Odell Leon (r.) im Duell mit dem Nürnberger Jonathan Maier. Foto: Steffen Langbein (5)

Science City Jena startete mit einem 86:84-Sieg (18:18, 39:45, 62:73)  gegen die Nürnberg Falcons in das Basketball-Jahr 2020. Dem Menz-Team gelingt die Revanche für die Niederlage im Hinspiel vor einer Woche.

Jena. Science City begann gut, führte nach einer Minute schnell 5:0, ließ die Gäste aber wieder herankommen. Ebenso konnten die Gastgeber einen 7-Punkte-Vorsprung (17:10) nicht halten, es ging mit einem 18:18-Remis in die erste Viertelpause.

Im zweiten Viertel lag auch Jena lange vorn. Die Gäste drehten aber mit einem 8:0-Lauf das Match zur 40:35-Führung. Diese gaben sie bis zur Halbzeit nicht ab, gingen mit einem Sechs-Punkte-Vorsprung in die große Pause.

Moritz Sanders und der Ex-Jenaer Stephan Haukohl mit Dreiern und Sanders mit weiteren vier Punkten schraubten das Ergebnis nach dem Seitenwechsel auf 57:39 für Nürnberg.

Im Verlauf des dritten Viertels gelang Jena weiterhin nicht viel. Diese 10 Minuten gewannen die Gäste 28:13 und nahmen einen zweistelligen Vorsprung mit in den Schlussabschnitt.



Auch da mühten sich die Gastgeber zunächst vergeblich, wieder in Reichweite zu kommen. Die Falcons hatten immer noch direkte Antworten parat.

Vier Minuten vor der Schlusssirene war Jena mit 78:81 durch zwei Zweier von Matthew Lee Vest endgültig in Reichweite der Falcons, die nun auch ihren Feuerpfeil nach dem fünften Foul verloren hatten. Beim 81:84 ereilte auch Jenas Wolf das gleiche Schicksal.


Aber nun waren genug Emotionen und lautstarke Rückendeckung des Jenaer Fanlagers da, um das Spiel doch noch zu drehen. Ein Dreier von Jan Heber und der Korbleger von Herrera sorgten für den 86:84-Endstand.

In den Schlusssekunden vergaben die beiden Topscorer Vest für Jena und vor allem Wilson für Nürnberg 1,4 Sekunden vor dem Ende noch jeweils zwei Freiwürfe, dann konnte Jena jubeln.

Jena sichert somit den dritten Tabellenplatz. Nächsten Freitag (10. Januar, 20:00 Uhr) kommt es zum Top-Duell gegen Tabellenführer Chemnitz.

Jena: Vest 20 Punkte, Nawrocki 18, Herrera 13, Leon 12, Wolf 9, Loesing 7, Heber 5, Mackeldanz 2, Ferner, Caruthers

Nürnberg: Wilson 24 Punkte, Haukohl 19, Sanders 14, Lee 9, Schröder 9, Meredith 5, Daubner 3, Maier 1, Feuerpfeil

Zuschauer: 2.325

Text: Steffen Langbein

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