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Zu Gast bei Brose Bamberg

Meisterlicher Basketball-Advent für Science City Jena

Favorit und Underdog: Aufsteiger Science City Jena muss am Sonntag beim amtierenden Meister in Bamberg antreten.
Favorit und Underdog: Aufsteiger Science City Jena muss am Sonntag beim amtierenden Meister in Bamberg antreten.
Foto: Michael Baumgarten
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Aufsteiger Science City Jena muss zum Meister nach Bamberg: Es dürfte in der easyCredit BBL sportlich ganz sicher erfolgversprechendere Auswärtsfahrten für den Aufsteiger von Science City Jena geben und dennoch oder vielleicht auch deswegen ist es das einfachste Spiel der Saison.

Jena. Wenn das Team von Trainer Björn Harmsen am Sonntag um 18.00 Uhr beim deutschen Euroleague-Vertreter und amtierenden Meister in Bamberg gastiert sind die Aufkleber „Favorit“ und „Underdog“ längst an den Bänken der Brose Arena verteilt. Zu der von www.telekombasketball.de live und in HD übertragenen Partie werden die Saalestädter von zahlreichen Fans begleitet, ein deutliches Indiz für den Reiz, den das vermeintlich vorab entschiedene Duell dennoch versprüht.

„Wir fahren ohne Druck nach Bamberg, würden natürlich dennoch gern etwas mitnehmen“, sagt Björn Harmsen vor dem Duell beim fränkischen Aushängeschild des deutschen Basketballs. „Wir werden uns auf diese Partie genauso vorbereiten wie auf jede andere auch, wollen auch in Bamberg wie in jeder Begegnung versuchen zu gewinnen. Das Team ist mittlerweile in Deutschland die Übermannschaft, ist der Club in der Historie des deutschen Basketballs, der über das höchste Budget verfügt“, so Harmsen vor der Fahrt an die Regnitz.



„Schon der Blick auf die Mannschaftszusammenstellung der Bamberger, die sich sowohl über einen qualitativ sehr hochwertigen als auch tiefen Kader definiert, zudem über einen exzellenten Trainer verfügt, ist beeindruckend und macht deutlich, mit welchen Zielen man in die Saison gegangen ist“, so Harmsen, der sich trotz der Außenseiterrolle auf das Jenaer Gastspiel in der Brose Arena freut.

Mit dabei, wird Jenas neues, von dicken Rasta-Locken eingerahmtes Gesicht den Kader der Thüringer begleiten. Shaq Goodwin absolvierte bereits die ersten Trainingseinheiten zusammen mit dem Kader, wird, passend zum zweiten Advent mit der Trikotnummer 2 das Parkett des fränkischen Tempels betreten.

„Unsere Jungs hatten nach drei Spielen in acht Tagen zuletzt zwei Tage frei. Wir sind zum Einstieg für Shaq ein paar Systeme durchgelaufen, haben uns in den letzten Tagen gewissenhaft und intensiv auf den bevorstehenden Kontrahenten vorbereitet“, so Harmsen mit Blick auf den Integrationsprozess des athletischen US-Amerikaners sowie die Vorbereitung auf das Duell vor 6800 Zuschauern.

Text: Tom Prager