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98:95-Heimerfolg

Medipolis SC Jena holt Arbeitssieg gegen Kirchheim

Im Duell Jenas Joshiko Saibou mit dem Kirchheimer Demetrius Ward.
Im Duell Jenas Joshiko Saibou mit dem Kirchheimer Demetrius Ward.
Foto: Ben Baumgarten/JENPICTURES
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Achter Sieg in Folge: Medipolis SC Jena gewinnt am Samstagabend sein Heimspiel gegen die Kirchheim Knights mit 98:95. 

Jena. Die Gäste aus Kirchheim kamen besser ins Spiel und legten zunächst immer vor. Vor allem der Spieler mit dem klangvollen Namen Michael Jordan Miller war treffsicher.

Bis zum 11:8 für sein Team hatte er schon neun Punkte auf dem Konto.


Jena hechelte nur hinterher. Auch ein Francis-Dreier zum 13:16 (6.) und ein weiterer von Stephan Haukohl zum 18:19-Anschluss brachten keine Wende. Das ziemlich verkorkste erste Viertel ging 19:27 verloren.

Das änderte sich zur Freude der 2.427 Zuschauer, abzüglich etwa ein Dutzend Gäste-Fans, im zweiten Viertel. Schnell war der 7-Punkte-Rückstand aufgeholt. Beim 27:27 (12.) nahm Gästecoach Igor Perovic die erste Auszeit.


Es blieb dann allerdings weiterhin zäh für das Heimteam. Auch wenn Jena erstmals in Führung ging (34:32/ 14.), die Knights stachen immer wieder Löcher in Jenas Defensive. Zur Halbzeit-Sirene waren es wieder sieben Punkte Vorsprung für Kirchheim.

Das dritte Viertel begann wie das zweite - mit einer Jenaer Aufholjagd. Diesmal mit einem 8-Punkte-Lauf zur 51:50-Führung, dann bat der verärgerte Gästetrainer seine nächste Auszeit (23.).


Die hatte diesmal wenig positive Wirkung auf sein Team. Knapp dreieinhalb Minuten später war Medipolis SC Jena auf 61:54 davongeeilt (27.).

Danach fingen sich die Gäste wieder etwas und waren nach zwei erfolgreichen Dreiern von Flowers und Müller zum 64:66 aus Knights-Sicht wieder dran.


Grund genug für Björn Harmsen, seine Jungs in einer Minute Auszeit wieder in die Spur zu bringen. Das gelang in den hektischen zwei Minuten bis zur Viertel-Sirene nur bedingt. Immerhin ging Jena mit einer knappen 68:67-Führung ins Schlussviertel.

Den Schlussabschnitt eröffnete Miller zum 69:68 für die Gäste – es war die letzte Führung der Knights (31.). Amir Jabbar Honton und Blake Francis brachten die Saalestädter nach vorn (73:69/32.).


Auch begünstigt durch einige „Randtreffer“ der Kirchheimer blieb Jena fortan in Führung, trotz, dass es vor allem beim 77:76 noch mal knapp wurde.(35.).

Die Saalestädter legten immer vor und erfüllten schließlich den Wunsch von Geschäftsführer Lars Eberlein, der im Halbzeitgespräch optimistisch an sein Team glaubte.

Topscorer Hinton machte mit einem erfolgreichen Freiwurf zum 98:93 den Deckel darauf, Millers Zweier mit der Sirene war nur noch Ergebniskosmetik.


Am kommenden Samstag spielt Jena in Düsseldorf (27. Januar, 19:00), dann kommt Trier zum Gipfeltreffen der voraussichtlich beiden Tabellenersten in die Sparkassenarena (3. Februar, 19:30 Uhr).

Jena: Hinton 23 Punkte, Francis 22, Saibou 20, Bank 10, Alberton 8, Moore 8, Haukohl 4, Radojicic 2, Lodders 1, Falkenthal

Kirchheim: Flowers 22 Punkte, Miller 20, Muszynski 20, Pickett 10, Niedermanner 9, Ward 6, Dorn 5, Failenschmid 3, Henry McCalla

Zuschauer: 2.427

Text: Steffen Langbein
Fotos: Ben Baumgarten/JENPICTURES