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Kräfte reichten nicht

Science City Jena mit 75:84-Niederlage in Rostock

Kräfte reichten nicht zum Auswärtssieg an der Ostseeküste.
Kräfte reichten nicht zum Auswärtssieg an der Ostseeküste.
Foto: Thomas Weigel/Archiv
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Kräfte reichten nicht: Tabellenführer Rostock bezwingt Science City Jena zum Ende der Hauptrunde mit 84:75. 

Rostock/Jena. Am Ende einer langen Basketballwoche unterlag Science City Jena beim Tabellenführer ROSTOCK SEAWOLVES mit 84:75 und trifft am 17. April zum ersten Playoff-Gruppenspiel erneut auf die Ostseestädter.

Nachdem die Thüringer am Samstagabend ihr drittes Pflichtspiel innerhalb von sechs Tagen zu absolvieren hatten, dem Team der Substanzverlust durch Quarantäne sowie die beiden erfolgreichen Heimspiele am Montag und Donnerstag deutlich anzumerken war, fiel die Niederlage in der Hansestadt am Ende noch verhältnismäßig glimpflich aus.



Während sich Jenas Bundesliga-Riesen im Verlauf der ersten zehn Minuten noch behaupten konnten und mit einem 22:18-Rückstand in die erste Pause verabschiedeten, folgte ein vorentscheidendes zweites Viertel.

Der ProA-Spitzenreiter setzte sich bis zum Kabinengang auf 48:28 ab und entschied das Duell vorzeitig. Trotz eines Zwischenstandes von 70:45 nach 30 Minuten nahmen die Saalestädter in der Folge noch einmal ihre Köpfe und entrundete sich durch ein mit 30:14 gewonnenes Schlussviertel auf einen einstelligen Rückstand.

Die im Vorfeld angekündigte Belastungssteuerung wurde von Cheftrainer Frank Menz strikt umgesetzt. Kein einziger Spieler der Thüringer stand länger als 23 Minuten auf dem Parkett der Stadthalle Rostock.



In der Endabrechnung der BARMER 2. Basketball-Bundesliga landet Science City auf dem 4. Platz und wird sich in der Playoff-Gruppe 1 mit Rostock, Leverkusen und Quakenbrück in je einem Hin- und Rückspiel duellieren.

Jena: Nixon 23 Punkte, Wolf 12, Smith 9, Tyus 9, Odiase 6, Radojicic 6, Nawrocki 3, Holland 2, Lodders 2, Jostmann 2, Hill 1 – Bank (DNP)

Spielfilm
: 1. Viertel – 22:18 – 2. Viertel 48:28 – 3. Viertel 70:45 – 4. Viertel 84:75

Text: Tom Prager