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Generalprobe

3:2 in Meuselwitz: FC Carl Zeiss Jena schlägt Final-Gegner

Torschütze vom Dienst Elias Löder trifft gegen die Zipsdorfer gleich doppelt.
Torschütze vom Dienst Elias Löder trifft gegen die Zipsdorfer gleich doppelt.
Foto: Thomas Weigel
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Gelungene Pokal-Generalprobe: Der FC Carl Zeiss Jena gewinnt am Sonntag sein Auswärtsspiel beim ZFC Meuselwitz mit 3:2 (2:0).

Jena. Der FC Carl Zeiss Jena gewann am Sonntagnachmittag in der ersten Halbzeit überzeugend und am Ende zitternd mit 3:2 beim ZFC Meuselwitz. In knapp zwei Wochen sehen beide Teams sich wieder zum Thüringer Pokalfinale.

Das Spiel begann praktisch mit einem Doppelpack des besten Torschützen der Regionalliga Nordost, Elias Löder (5., 9.).


Mit nunmehr 25 Toren (vor Soufian Benyamina und Tim Heike, je 21 Treffer) sollte ihm auch einen Spieltag vor Saisonende die Torjägerkanone schon (fast) sicher sein.


Jena bestimmte dieses Auswärtsspiel von Beginn an, vom gastgebenden ZFC kam lange Zeit gar nichts nach vorn. Weitere Chancen durch Löder per Fallrückzieher (18.) und Cemal Sezer per Kopf (25.) und Ken Gipsons Schuss (28.) bleiben ungenutzt.


Von den Meuselwitzern, die offensichtlich auch ein paar Stammkräfte schonten, kam weiterhin nichts Gefährliches, zwei Eckbälle verpufften ebenso.

Lukas Lämmel hatte noch zwei Gelegenheiten vor dem Halbzeitpfiff (44., 45.), es blieb aber bei einer 2:0-Pausenführung für die Gäste.


Auch nach dem Seitenwechsel arbeitete zunächst der FCC weiter am dritten Tor. Gipson verzog wieder nur knapp (49.).

Dann ließ auch der ZFC aufhorchen, Arlind Shoshi traf erst nur den Pfosten (53.), fünf Minuten später köpfte er das Leder an die Latte (58.).

Nun waren die Gastgeber erwacht und erzielten den Anschlusstreffer. Andy Trübenbach, eigentlich Stammpersonal, diesmal erst eingewechselt, traf prompt zum 1:2 (69.).


Shoshi verpasste wenig später nur knapp den Ausgleich, zunächst mit einem Schlenzer (70.), dann, zum dritten Mal, per Kopf wieder ans Gebälk (76.).

Danach konnte der FCC den Schalter noch mal umlegen. Benjamin Zank, auch eingewechselt, stellte im Nachschuss an einen von Justin Fietz parierten Lämmel-Schuss den Zwei-Tore-Abstand wieder her (77.).


Meuselwitz konterte ebenfalls noch einmal und sorgte für eine spannende Schlussphase. Diesmal war Trübenbach der Passgeber auf Luis Fischer, der zum 2:3 einnetzte (85.). 

Der Ausgleich gelang den Zipsendorfern trotz einer finalen Druckphase nicht mehr, Jena rettete in der Nachspielzeit gegen Trübenbach auf der Torlinie (90.+2.) und brachte den knappen Auswärtserfolg über die Zeit.


Am Samstag, 25. Mai, 11:45 Uhr sehen sich beide Mannschaften an gleicher Stelle in der „bluechip Arena“ wieder zum Thüringer Pokalfinale, im Rahmen vom bundesweiten „Finaltag der Amateure“.

Vorher empfängt der FCC zum Regionalliga-Saisonabschluss noch den FC Eilenburg (Sonntag, 19. Mai, 13:00 Uhr).

ZFC: Fietz - Raithel (ab 46. Kadric), Miatke, Rehder (ab 65. Pistol), Keßler, Schmökel, Bürger, Jacobi (ab 65. Trübenbach), Sakar (ab 80. Schätzle), Fischer, Shoshi (ab 80. Hansch)

FCC: Kunz - Butzen, El Haija (ab 83. Hessel), Strietzel, Smyla, Schau, Lämmel (ab 83. Muqai), Gipson (ab 61. Zank), Verkamp, Löder (ab 61. Richter), Sezer

Torfolge: 0:1, 0:2 Löder (5., 9.), 1:2 Trübenbach (69.), 1:3 Zank (77.), 2:3 Fischer (85.)

Zuschauer: 1.223

Text: Steffen Langbein
Fotos: Thomas Weigel/JN