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2:1 gegen BFC Dynamo

FC Carl Zeiss Jena macht Meisterrennen wieder spannend

Im Zweikampf Jenas Kevin Lankford und der Berliner Tobias Gunte.
Im Zweikampf Jenas Kevin Lankford und der Berliner Tobias Gunte.
Foto: Thomas Weigel
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Meisterrennen wieder offen: Der FC Carl Zeiss Jena gewinnt am Samstag sein Heimspiel gegen den BFC Dynamo knapp mit 2:1 (1:0).

Jena. Bei bestem Fußballwetter hieß es am Samstagnachmittag für den FC Carl Zeiss Jena in der ad hoc arena: „Heimsieg“, um den letzten Funken Hoffnung auf die Relegation am Leben zu erhalten.


Die Zeiss-Elf machte auch gleich richtig Druck, doch Torraumszenen blieben Mangelware. Nach etwa einer Viertelstunde flaute das ewige Ostderby gegen den BFC Dynamo ab.


Timon Burmeister legte mit seinem Treffer zum 1:0 den Grundstein für den Heimsieg.

Bis zur 32. Minute: Manasse Eshele legt auf Nicolas Wähling ab, der mustergültig auf Timon Burmeister flankt und der kraftvoll zur 1:0‑Führung einnickt.


Auf den Rängen machte jetzt auch das Ergebnis aus Leipzig die Runde: Dort ging zeitgleich der BFC Preußen in Führung.

Nun entwickelte sich eine muntere Regionalligapartie. Ein weiteres Tor fiel nicht, und so ging es mit der knappen Führung in die Kabinen.

Kaum wieder auf dem Platz legte der FCC los wie die Feuerwehr. In der 50. Minute nutzte Eshele einen verunglückten Rückpass auf Keeper Nicolas Ortegel, tunnelt ihn und erhöht auf 2:0.

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In der 65. Minute fiel wie aus dem Nichts der Anschlusstreffer für die Gäste: Leander Fritzsche verwandelte eine flache Hereingabe von Lloyd Kuffour trocken.

Eine Minute später fliegen aus dem BFC-Fanblock mehrere Leuchtraketen in Richtung FCC-Südkurve. Ein unglaublicher Donnerschlag im Gästeblock. Jetzt reichte es Schiri Luis Riedel, und er schickte die Teams in die Kabinen.


Mehrere Raketen aus dem Gästeblock sorgten für eine Spieluntersprechung.

Nach knapp zehn Minuten standen die Mannschaften wieder auf dem Platz. Auf den Rängen kehrte Ruhe ein – aber auch im Spiel der Gastgeber. Die Berliner erarbeiteten sich eine Chance nach der anderen.

Die Zeiss-Elf stemmte sich dagegen, sodass sie das knappe 2:1 über die Zeit retten konnte.


Durch die zeitgleiche 1:3-Heimniederlage des Tabellenführers Lok Leipzig gegen den BFC Preussen ist das Meisterrennen wieder offen.

Am kommenden Freitagabend geht es für das Uluc-Team zum Spitzenspiel nach Halle. Anstoß ist um 19 Uhr.

FCC: Liesegang – Butzen, Hessel, Reddemann, Talabidi, Weihrauch, Fritz, Burmeister, Lankford, Wähling, Eshele

BFC: Ortegel – Oellers, Amadou, Gunte, Liebelt, Windsheimer, Pestic, Kuffour, Reincke, Fritzsche, Ho

Zuschauer: 7.443

Tore: 1:0 Burmeister (32.), 2:0 Eshele (50.), 2:1 Kuffour

Text: Jana Baumgarten
Fotos: Thomas Weigel

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