Heftige Klatsche

1:10 gegen Wolfsburg: Jenas FCC-Frauen ohne Chance

Im Zweikampf Jenas Verena Volkmer mit der Wolfsburgerin Svenja Huth.
Im Zweikampf Jenas Verena Volkmer mit der Wolfsburgerin Svenja Huth.
Foto: Hannes Seifert/FC Carl Zeiss Jena
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Die Frauen des FC Carl Zeiss Jena verlieren am Sonntag auch ihr letztes Heimspiel der Saison gegen Tabellenführer VfL Wolfsburg klar und deutlich mit 1:10 (0:5).

Jena. Jena setzte die erste Offensivaktion im Spiel und holte eine Ecke heraus (1.). Beim folgenden Kopfballduell zog sich Nationalspielerin Alexandra Popp eine Kopfverletzung zu, bekam einen Turban verpasst und spielte weiter.


Nach vier Minuten Unterbrechung ging das Spiel weiter und es dauerte nicht lange, bis die Favoriten vom VfL durch Ewa Pajor in Führung gingen (8.). Die Jenaer Taktik, möglichst lange die Null zu halten, was gegen Bayern eine Halbzeit klappte, ging also diesmal nicht auf.


Die Isländerin Sveindis Jane Jonsdottir, beim ersten Tor noch Passgeberin, setzte im Konter gleich noch einen darauf (10.).


Unglücklich das 0:3, durch ein Eigentor von Tina Kremlitschka, die von einer Jenaer Spielerin angeschossen wurde (18.). Felicitas Rauch erhöhte für Wolfsburg (25.) und Lena Lattwein per Kopf zum Pausenstand (38.), Jena-Wolfsburg 0:5.

Die zahlreich mitgereisten Fans der Wolfsburgerinnen konnten schon nach der ersten Halbzeit mit den vorzeitigen Meisterfeiern beginnen.


Jill Roord machte direkt nach dem Seitenwechsel das halbe Dutzend für den VfL voll (47.). Nationalspielerin Alexandra Popp erzielte das 7:0 für die in leuchtgrünen Farben aufgelaufenen Wölfinnen (59.).

Die Gäste weiter im Vorwärtsgang, mit weiteren Torchancen, die auch durch Mailin Wichmann, in ihrem zweiten Bundesligaspiel, vereitelt wurden. Jena mit dem ein oder anderen Vorstoß, um für etwas Entlastung zu sorgen. Zunächst sprang mal ein Eckball heraus, den Luca Birkholz herausholte (66.).


Jena spielte in der zweiten Halbzeit etwas mutiger nach vorn und wurde belohnt. Julia Arnold, die erfahrenste im Jenaer Dress, markierte den Ehrentreffer zum 1:7 (79.).

Die Wölfinnen hatten aber noch nicht genug. Die eingewechselten Tabea Waßmuth (81.) und Pauline Bremer (83.) machten Treffer acht und neun, Svenja Huth mit einem satten herrlichen Schuss ins lange Eck das Ergebnis zweistellig (86.), zehn Tore mit neun verschiedenen Torschützinnen und ein Jenaer Eigentor. Für Jena war das 1:10 die höchste Niederlage in der laufenden Saison.


Zum Abschluss der Saison 2021/22 spielen die FCC-Frauen am nächsten Sonntag (15. Mai, 14:00 Uhr) bei der SGS Essen. Dann ist das Kapitel Flyeralarm-Frauen-Bundesliga für den FC Carl Zeiss Jena nach einjährigem Gastspiel beendet.

Jena: Wichmann - Landmann, Sahraoui, Volkmer (ab 76. Sas), Arnold, Paulsen, Schumacher, Birkholz (ab 68. Grajqevci), Fetaj, Gora, Kremlitschka,

Wolfsburg: Schult - Wilms, Hendrich (ab 46. Wedemeyer), Janssen, Lattwein (ab 46. Starke), Huth, Popp, Rauch (ab 59. Oberdorf), Roord, Pajor (ab 46. Bremer), Jonsdottir (ab 71. Waßmuth),

Torfolge: 0:1 Pajor (8.), 0:2 Jonsdottir (10.), 0:3 Kremlitschka (18.(ET), 0:4 Rauch (25.), 0:5 Lattwein (38.), 0:6 Roord (47.), 0:7 Popp (59.), 1:7 Arnold (79.). 1:8 Waßmuth (81.), 1:9 Bremer (83.), 1:10 Huth (86.),

Zuschauer: 489

Text: Steffen Langbein

© Jenaer Nachrichten

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