Skip to main content

Anzeige

In der Schweiz locken satte Immobilien-Renditen

Eine lukrative Geldanlage: Eigentumswohnungen in der Schweiz kaufen und an der Miete verdienen.
Eine lukrative Geldanlage: Eigentumswohnungen in der Schweiz kaufen und an der Miete verdienen.
Foto: Rolf Krekeler/pixelio.de
Teilen auf

Wer heutzutage richtig sparen will, muss erfinderisch sein. Mit herkömmlichen Sparprodukten lässt sich kaum bis gar keine Rendite mehr erwirtschaften. Ganz anders ist die Lage, wenn man genügend finanzielle Mittel zusammenbringt, um in eine Immobilie zu investieren, und diese weitervermietet.

Jena. Nicht nur hierzulande, sondern auch in der benachbarten Schweiz ist diese Art der Geldanlage derzeit beliebter denn je. Wer sich in der Schweiz hohe Immobilien-Renditen erhofft, sollte bei seiner Investition allerdings einige wichtige Punkte beachten.

Zunächst einmal gilt es, eine passende Immobilie zu finden. Wichtig ist, dass man schon im Vorfeld ganz genau weiß, ob man in ein Stockwerkeigentum, ein Einfamilien- oder doch ein Mehrfamilienhaus investieren möchte. Bei dieser Entscheidung spielt die eigene Lebensplanung eine entscheidende Rolle.

Soll die Immobilie später einmal selbst bewohnt werden, eignet sich ein Einfamilienhaus oder eine Eigentumswohnung am besten. Soll dagegen ausschließlich vermietet werden, bei gleichzeitig hohem Budget, kann auch ein Mehrfamilienhaus eine gute Wahl sein.



Zusätzlich sollten auch immer Faktoren wie das lokale Mietniveau, die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und die allgemeine Lage in die Kaufentscheidung einbezogen werden – ganz egal, ob man nun in der Schweiz oder in Deutschland eine Immobilien kauft. Die grundsätzliche Tragbarkeit einer anvisierten Immobilie kann übrigens schon im Vorfeld beispielsweise mit einem Hypothekenrechner online überprüft werden, und das sollte doch für jeden Anleger der erste Schritt sein.

Bei der Steuer ganz genau hinsehen

Aus steuerlicher Sicht spielt in der benachbarten Schweiz insbesondere der Investitionsort eine wichtige Rolle. Denn jede Gemeinde bzw. jeder Kanton kann eigene Regelungen zur Vermögenssteuer oder Liegenschaftssteuer haben, die beim Kauf unbedingt zu berücksichtigen sind. Erstere muss unabhängig vom Wohnort am Investitionsstandort entrichtet werden.

Einige Kantone haben zusätzlich eine allfällige Liegenschaftssteuer – besser als Grund- oder Grundstücksteuer bekannt –, die bei anderen wiederum nicht existiert. Hier kann es sich also lohnen, etwas genauer hinzuschauen und bereits im Vorfeld alle notwendigen Informationen zusammenzutragen.

Hier lohnt sich eine Investition am meisten

Am Ende des Tages geht es dem Käufer schließlich in erster Linie um eines: eine hohe Rendite. Das Schweizer Start-up PLZ hat versucht, die besten Investitionsstandorte des Landes zu ermitteln. Besonders attraktiv seien für Anleger demnach die beiden Großstädte Bern und Basel. Aber auch Thun, Winterthur und Fribourg können die Experten Anlegern empfehlen.

Wer eine Immobilie in Ittingen (Region Bern), Vernier bei Genf oder Spreitenbach (Region Zürich) kauft, kann ebenfalls auf eine gute Rendite hoffen. In Zürich selbst ist eine Investition dagegen weniger lohnenswert. Denn trotz guter Mieteinnahmen wird die Rendite hier durch hohe Immobilienpreise merklich geschmälert.

Text: Susann Schmidt