In stillem Gedenken
Geisterrad erinnert in Jena an verunglückte Radfahrerin

Geisterrad am Leutragraben erinnert an getötete Radfahrerin.
Foto: ADFC Jena/Barbara Körbs
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In stillem Gedenken: Geisterrad erinnert an tödlich verunglückte Radfahrerin in Jena.
Jena. Angehörige, Freunde und Radfahrer haben am vergangenen Donnerstag am Leutragraben in Jena einer tödlich verunglückten Radfahrerin gedacht.
Die 41-Jährige war am 1. Oktober gegen 20 Uhr mit ihrem Fahrrad auf dem Leutragraben unterwegs, als sie von einem aus der Kollegiengasse abbiegenden Lastwagen erfasst und tödlich verletzt wurde (wir berichteten: Tödlicher Unfall: 41-jährige Radfahrerin in Jena von Lkw erfasst).
Die Gedenkveranstaltung begann mit einer stillen Fahrradtour rund um die Jenaer Innenstadt.
Anschließend wurde an der Unfallstelle ein weiß gestrichenes Geisterrad aufgestellt und mit einer Schweigeminute der Verstorbenen gedacht.
Barbara Körbs vom ADFC Jena-Saaletal sprach den Angehörigen und Freunden ihr tief empfundenes Mitgefühl aus. Zugleich dankte sie den Passanten und Rettungskräften, die nach dem Unfall Hilfe geleistet hatten.
Das Geisterrad soll an die Verstorbene erinnern und zugleich zu mehr Vorsicht im Straßenverkehr mahnen.
Aufgestellt wurde es vom ADFC Jena-Saaletal in Absprache mit den Angehörigen der Verstorbenen.
Ein Geisterrad (auch: Ghostbike, Mahnrad) ist ein weißes Fahrrad, das als Mahnmal dort aufgestellt wird, wo Radfahrerinnen und Radfahrer infolge von Verkehrsunfällen ums Leben gekommen sind.
Es dient als Gedenkzeichen und erinnert an die Menschen hinter den Verkehrsunfällen. Ein Geisterrad am Straßenrand soll zugleich alle – egal ob auf dem Rad oder im Kraftfahrzeug – auf die besonderen Gefahren an dieser Stelle hinweisen und zu mehr Vorsicht mahnen.
Quelle: ADFC Jena-Saaletal

















