Neues Angebot
Gemeinsam statt einsam: Jena startet „Gemeinschaft auf Rezept“

Dezernentin Kathleen Lützkendorf und Altenhilfeplanerin Franziska Wächter halten ein symbolisches Rezept.
Foto: Stadt Jena
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Miteinander statt Einsamkeit: Die Stadt Jena startet Projekt „Gemeinschaft auf Rezept“.
Jena. Ab Oktober 2026 können Ärztinnen und Ärzte in Jena nicht nur Medikamente, sondern auch Begegnung und Beisammensein verschreiben.
Das Projekt „Gemeinschaft auf Rezept“ wird nach einer erfolgreichen sechsmonatigen Erprobungsphase flächendeckend angeboten.
„Gemeinschaft auf Rezept“ ermöglicht es Ärztinnen und Ärzten, ältere Menschen mit Unterstützungsbedarf an die agathe-Fachberatung zu verweisen.
Die Empfehlung per Rezept ist einfach und vertraut und schafft zugleich Verbindlichkeit.
Die Fachberaterinnen und Fachberater von agathe bieten den Patienten eine individuelle Beratung und informieren über Begegnungs- und Unterstützungsangebote in Jena.
Auch bei der Beantragung von Sozial- oder Pflegeleistungen können sie helfen.
„Soziale Isolation ist ein Risikofaktor für die Gesundheit – besonders im Alter. Mit diesem Projekt möchten wir Einsamkeit vorbeugen und somit Gesundheitsprävention und Lebensqualität gleichermaßen fördern“, erklärt Kathleen Lützkendorf, Dezernentin für Soziales, Gesundheit, Zuwanderung und Klima der Stadt Jena.
Von April bis September 2026 wurde das Konzept bereits von ausgewählten Arztpraxen getestet. Die Resonanz war durchweg positiv.
Ab Oktober 2026 können alle interessierten Ärztinnen und Ärzte in Jena Rezeptblöcke und Informationsmaterial auf dem Postweg anfordern.
Auch andere Träger und Kommunen können von den Erfahrungen profitieren: Auf Anfrage stellt die Stadt Informationen zur Umsetzung sowie die Rezeptvorlage bereit.
Quelle: Stadt Jena


















