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„Youth strikes for peace“

Freitag in Jena: Jugend-Demo für Frieden in Ukraine

Foto: Ben Baumgarten/Archiv
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Solidarität mit der Ukraine: In der Jenaer Innenstadt wird es am Freitag eine Jugend-Friedens-Demo unter dem Motto „Youth strikes for peace“ geben.

Jena. Startpunkt ist um 12 Uhr am Holzmarkt, danach wird es eine Laufroute über die Neugasse, die Knebelstraße, den Löbdergraben, die Johannisstraße und den Leutra- und Teichgraben geben.


Die Situation in der Ukraine, die seit zwei Wochen eskaliert, lässt auch die Jenaer Jugendlichen nicht los. Die Invasion Russlands in der Ukraine erschüttert die junge Generation, es ergibt sich daraus wie für die meisten anderen Menschen in Deutschland eine völlig neue, vor kurzem noch undenkbare Situation.

Doch in den Augen vieler ist genau deshalb jetzt Zeit zu agieren und für eine radikal friedliche Politik in Europa und überall sonst auf der Welt einzustehen.

Deshalb ruft eine Gruppe junger Menschen aus Jena dazu auf, am Freitag zur Demo zu kommen und gemeinsam Solidarität mit der Ukraine und ihrer Bevölkerung zu zeigen.


„Wir wollen zeigen, dass auch wir uns darum kümmern, was in der Ukraine passiert. Es geht natürlich nicht spurlos an uns vorbei, dass Putin und seine zerstörerische, tödliche Staatsführung vor nichts haltmachen zu scheinen.

Dass es so weit kommt, zeigt, wie gefährlich jede Art von nationalistischer und imperialistischer Politik ist und dagegen und für volle Solidarität mit der Ukraine gehen wir am Freitag auf die Straße“, meint Hanni Martels von der Organisationsgruppe.

Die Gruppe fordert, dass jetzt alles getan werden muss, um die Situation zu entschärfen und so schnell wie möglich Frieden in der Ukraine zu schaffen. Dazu gehören scharfe Sanktionen gegen Putins Regime, aber auch praktische Solidarität mit der Ukraine, wie die Aufnahme aller Menschen, die jetzt fliehen müssen.


Die Demonstration wird um 12 Uhr mittags stattfinden, also wenn viele Schüler*innen eigentlich noch in den Klassenräumen sitzen. Auch das gehört zum Protest dazu, wie Mitorganisator*in Mika Huhn erläutert:

„Wir wollen nicht nur die manchmal etwas schwammige Forderung nach Frieden loswerden, sondern dadurch, dass wir nicht in die Schule gehen werden, zeigen, wie ernst wir es meinen. Es geht auch um Kritik an dem Umgang der deutschen Politik mit der Situation und diese muss auf unbequeme Art und Weise geäußert werden.“

Quelle: Jugend-Friedens-Demo

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