Zeichen für Kontinuität
Alexander Richter wird Direktor der Jenaer Philharmonie

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Neuer Direktor: Alexander Richter rückt zum 1. August an die Spitze der Jenaer Philharmonie.
Jena. Die Jenaer Philharmonie bekommt zum 1. August wieder eine intendanzähnliche künstlerisch-strategische Führung:
Alexander Richter, bisher Orchesterdirektor, wird neuer Direktor des größten Konzertorchesters Thüringens.
Mit der neu geschaffenen Position stärkt JenaKultur die künstlerische Profilierung des Orchesters und seiner drei Chöre.
Richter, in Jena geboren und seit 2022 Orchesterdirektor, soll gemeinsam mit Generalmusikdirektor Simon Gaudenz das Programm weiterentwickeln, neue Formate etablieren und die Sichtbarkeit des Orchesters in Stadt und Region erhöhen.
Werkleiterin Friedrun Vollmer spricht von einem „Kollegen mit klaren Visionen“, der Orchester und Chöre „mit neuer Wirksamkeit“ stärken werde.
Die neue Direktion bündelt künstlerische und strategische Verantwortung, bleibt aber organisatorisch in die Struktur von JenaKultur eingebettet.
Ziel ist es, bewährte Konzertreihen fortzuführen, neue Publikumsgruppen zu erreichen und die Philharmonie als kulturelle Botschafterin der Lichtstadt weiter zu verankern.
Richter war zuvor Solotrompeter der Clara-Schumann-Philharmoniker und über zwei Jahrzehnte als Kulturmanager tätig.
2026 erhielt er den Eitelfriedrich-Thom-Preis für besondere Verdienste um die Musikwelt und barocke Aufführungspraxis. Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder.
Die Jenaer Philharmonie zählt über 80 Musiker aus 20 Nationen, verfügt über drei eigene Chöre und ist für innovative Konzertdramaturgie bekannt.
Heimspielstätte ist das Volkshaus mit dem Ernst-Abbe-Saal. Mit der neuen Direktionsstelle setzt JenaKultur ein Zeichen für Kontinuität und künstlerische Weiterentwicklung.
Quelle: Jenaer Philharmonie


















