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Grundhaft ausgebaut

Im neuen Glanz: Die Ludwig-Weimar-Gasse in Jena

Die Ludwig-Weimar-Gasse in Jena erstrahlt im neuen Glanz.
Die Ludwig-Weimar-Gasse in Jena erstrahlt im neuen Glanz.
Foto: Ben Baumgarten
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Seit Freitagvormittag ist die Ludwig-Weimar-Gasse wieder frei. Die wichtige Innenstadtverbindung und der Anschlussbereich am Löbdergraben wurde Grundhaft ausgebaut. 

Jena. Eigentlich war die Fertigstellung schon zum Jahreswechsel geplant. Aufgrund der Corona-Pandemie kam es aber zu Lieferengpässen von Material und Verzögerungen im Bauablauf. Dafür werden die Anlieger nochmals um Entschuldigung gebeten.

Als bauausführende Firma fungierte Thomas Krüger Bauunternehmung und als bauüberwachendes Büro Infraplan Ingenieure GmbH.

Die Gasse ist Bestandteil des Sanierungsgebietes "Teilgebiet I, mittelalterliche Altstadt" sowie des Gestaltungsbereichs des Rahmenplans Modellvorhaben der Stadterneuerung der Stadt Jena.

Die Finanzierung erfolgte mithilfe von Städtebaufördermitteln aus dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau (Aufwertung). Der Förderanteil beträgt 2/3 der zuwendungsfähigen Gesamtkosten.



Ziel des Vorhabens war die Neugestaltung und Qualifizierung des öffentlichen Straßenraumes und der Teilfläche am Löbdergraben. Im Zusammenhang mit der Baumaßnahme wurden nachstehende Leistungen erbracht: 

  • Grundhafter Ausbau des Straßenraumes und die Aufwertung der kleinen Grünfläche
    am Löbdergraben mit Sitzbänken und einer Bepflanzung 
  • Erneuerung der drei alten Straßenleuchten mit neuer LED-Technik 
  • Anpassung der Kellerlichtschächte 
  • Erneuerung und Versetzen des Abwasserhausanschlussschachtes der AOK 
  • Versetzung der vorhandenen Zähleranschlusssäulen am Löbdergraben 
  • Erneuern und Versetzen des Elektro-Anschlusskastens der SWJ-P sowie 
  • Leistungen der Telekom, u.a. die Erneuerung des Schachtes am Löbdergraben 

Restleistungen, wie der dauerelastische Fugenverguss vor der Sparkasse und das Aufstellen von drei zusätzlichen Papierkörben, erfolgen im September 2021. 

Das Besondere dieser Baustelle ist die gebundene Pflasterbauweise mit hohem Anspruch an die Qualität der Pflasterarbeiten. Dabei war der sehr beengte Straßenraum, der umfangreiche Leitungs- und Kabelbestand, die Absicherung der Belieferung und die Erreichbarkeit der Geschäfte



sowie die Zugänglichkeit für alle gewerblichen und privaten Anlieger, wie die Tiefgarage, eine große Herausforderung. Dem konnte nur durch abschnittsweises und zeitversetztes Bauen Rechnung getragen werden, um die Belastungen für alle Beteiligten einzudämmen.

Die Gestaltung erfolgte als Mischverkehrsfläche ohne Borde unter Beibehaltung der Anordnung als verkehrsberuhigter Bereich. Ebenso wurden Fahrradabstellbügel und Abfallbehälter eingeordnet. 

Des Weiteren wurde der weitere Verlauf der ehemaligen Stadtmauer Richtung Westen in der Oberfläche mit gebrochenem Natursteinpflaster dargestellt. 

Der Kommunalservice bedankt sich bei allen Beteiligten für die sehr gute Zusammenarbeit und das aufgebrachte Verständnis und hofft, dass Sie die fertiggestellte Leistung für alle Unannehmlichkeiten entschädigt.

Quelle: Stadt Jena