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Zweites Heimspiel

Science City Jena empfängt Karlsruhe

Science City Jena hofft auf eine volle, lautstark anfeuernde und leidenschaftlich mitgehende Sparkassen-Arena.
Science City Jena hofft auf eine volle, lautstark anfeuernde und leidenschaftlich mitgehende Sparkassen-Arena.
Foto: Jürgen Schere/Archiv
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Science City Jena empfängt am Mittwochabend um 19.30 Uhr im zweiten Heimspiel der Saison die PS Karlsruhe Lions in der Sparkassen-Arena.

Jena. Während ein Doppelspieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga für diese Ansetzung unter der Woche sorgt, starten die Thüringer nach ihrem 80:74-Erfolg am letzten Samstag in Schwenningen mit weißer Weste in die erste englische Woche der Saison. Der Spielplan wollte es so, dass sich Science City Jena derzeit ausnahmslos mit Kontrahenten aus dem Bundesland Baden-Württemberg duelliert.

Nach den zurückliegenden Erfolgserlebnissen im Heimspiel-Hitchcock gegen Ehingen und auf Schwenninger Parkett finden die Jenaer BW-Wochen bereits am Mittwochabend ihre (hoffentlich erfolgreiche) Fortsetzung, bevor im Anschluss die Kirchheim Knights (12.10. 2019 in Kirchheim unter Teck) sowie die MLP Academics aus Heidelberg (19.10.2019, Sparkassen-Arena) mit unseren Riesen ihre Klingen kreuzen. 

Liga sehr ausgeglichen

„Es ist interessant zu beobachten, wie ausgeglichen sich die Liga zu entwickeln scheint. Wir sind mit unseren Ergebnissen, zumal zwei Auswärtsspiele dabei waren, momentan sehr zufrieden“, sagt Jenas Headcoach Frank Menz vor dem morgigen Duell gegen die Lions.

„Karlsruhe gehört nach einem Blick auf die Ergebnisse und individuellen Statistiken zu den spielstark einzuschätzenden Konkurrenten. Sie verfügen über sehr gute Rebounder, spielen enorm athletisch und verteidigen aggressiv. Die beiden knappen Siege in Trier und gegen Hagen werden unserem Gegner sicher ordentlich Rückenwind gegeben haben. Dennoch sind die einzelnen Teams zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison nur schwer zu beurteilen“, so Menz weiter.

„Am Ende müssen wir, wie bei jedem anderen Spiel auch, in erster Linie auf uns selber schauen. Wir wollen die Jungs unseres Kaders kontinuierlich entwickeln, in der ProA oben mitspielen und im März unseren besten Basketball spielen. Dazu gehört, dass die Jungs kontinuierlich in ihre Rollen hineinwachsen. Das geht nicht von heute auf morgen sondern ist ein Prozess der Zeit benötigen wird.



Wir möchten gegen Karlsruhe ein gutes Heimspiel abliefern und die Fans in der Arena mit Kampd und Leidenschaft mitnehmen. Alle Spieler unserer Mannschaft sind ehrgeizig genug, jedes Duell gewinnen zu wollen“, sagt Menz vor der Begegnung gegen die Baden-Württemberger.

Mit den Lions aus Karlsruhe gibt am morgigen Mittwochabend ein weiterer, eher unberechenbarer Kontrahent der ProA seine Visitenkarte in der Sparkassen-Arena ab. Der Kader von Coach Ivan Rudež erwies sich an den beiden ersten Spieltagen als Kollektiv mit hoher Schlussphasenkompetenz, gewann sowohl in Trier (78:76) als auch auf heimischen Parkett gegen Hagen (84:83) um Haaresbreite, bevor es am zurückliegenden Wochenende im Duell bei den Tigers Tübingen die erste Niederlage (73:98) zu verdauen gab.

Während der erstligaerfahrene Center Maurice Pluskota sowie die beiden US-Flügelspieler Orlando Parker und Justin Gordon statistisch aus einem spielstarken Kader hervorstechen, reichen Qualität und Erfahrung im Karlsruher Kader bis zum nächsten Jahr. Mit ProA-Veteran Jeremy Dunbar (Hagen, Vechta, Würzburg, Göttingen) oder Filmore Beck (Elchingen, Hanau, Langen, Frankfurt) verfügen die Lions schließlich über zwei Routiniers, die jederzeit in der Lage sind, Spiele im Alleingang zu entscheiden.

Jan Heber fällt aus

Aus Jenaer Optik wird es Mittwochabend mit Jan Heber einen personellen Ausfall zu kompensieren geben. Der talentierte Guard laborierte bereits vor dem Auswärtsspiel in Schwenningen an muskulären Problemen, die letztendlich dafür sorgten, dass der 20-jährige Jenenser im Verlauf der zweiten Hälfte nicht mehr zum Einsatz kommen konnte.

Ungeachtet diverser Blessuren oder Verletzungen wird Science City in dieser englischen Woche somit auf die Zähne beißen müssen. Einmal mehr wird allen anwesenden Zuschauern und Fans eine Schlüsselrolle zukommen. Nicht zuletzt die zweite Halbzeit gegen Ehingen gilt als enorm eindrucksvoller Beweis für die Kraft und Motivation die von den Tribünen der Arena - speziell in knappen Spielsituationen - ausgehen kann.

Text: Tom Prager