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Klassenerhalt das primäre Ziel

Punktspiel-Auftakt: Jena empfängt Großaspach

Jenas Cheftrainer Mark Zimmermann setzt auf mannschaftliche Geschlossenheit,
Jenas Cheftrainer Mark Zimmermann setzt auf mannschaftliche Geschlossenheit, Foto: Jürgen Scheere

Nach einer relativ kurzen Sommerpause startet am kommenden Wochenende die Dritte Liga in die neue Saison. In einer mit Traditionsvereinen, wie 1860 München und 1. FC Kaiserslautern, gespickten Liga trifft der FC Carl Zeiss Jena am ersten Spieltag auf die SG Sonnenhof Großaspach.

Jena. Jede Menge Sonne erwartet die Besucher zum Drittligaauftakt am Samstag, 28. Juli, 14:00 Uhr, im Ernst-Abbe-Sportfeld. „Das sonnige Wetter derzeit, zum ersten Mal ´Sunmaker´ im Punktspiel auf der Brust und dann kommt auch noch Sonnenhof.“ brachte es Pressesprecher Andreas Trautmann auf den Punkt.

Standortbestimmung zum Auftakt

Allerdings könnten zum Punktspielauftakt auch ein paar Regenschauer drohen. Für trübe Stimmung soll das Ergebnis aber nicht sorgen, wenn es nach dem FCC-Team um Trainer Mark Zimmermann geht.

Zu Saisonbeginn weiß man zwar nicht genau, wo man steht, aber das trifft auf alle Mannschaften zu. „Alle Spieler sind bereit und freuen sich auf die neue Saison, wir wollen zeigen, dass wir gut trainiert haben“, spricht Kapitän Rene Eckardt für seine Mannschaft.

Klassenerhalt das primäre Ziel

Saisonziel ist selbstredend der Klassenerhalt. Diesmal steht der (Abstiegszone-) Strich einen Platz weiter oben, vier Vereine steigen ab. Trainer Zimmermann erwartet auch nicht, dass wie RWE und CFC diesmal keiner wegen Insolvenz absteigt.

Torhüter Koczor verletzt

Raphael Koczor zog sich am Dienstag beim Training einen Muskelbündelriss zu und wird, wie auch Justin Gerlach, James-Kevin Nahr und Felix Brügmann ausfallen, hinter Guillaume Cros steht noch ein Fragezeichen.



Der Coach setzt auf mannschaftliche Geschlossenheit, um den Weggang von leistungstragenden Spielern, wie zum Beispiel Timmy Thiele, zu kompensieren. Zudem ist auch noch das Transferfenster bis Ende August offen, so dass vielleicht die ein oder andere personelle Verstärkung möglich ist, bestätigt auch Sportdirektor Kenny Verhoene.

Hoffnung auf erneute Heimstärke

Nun gilt aber alle Aufmerksamkeit dem Saisonauftakt, um eine Niederlage, wie vor einem Jahr gegen Fortuna Köln, zu vermeiden. Schließlich setzt der FCC auch in diesem Jahr wieder auf seine im Laufe der letzten Saison wieder gewonnenen Heimstärke.

Bisher hat der Club etwa 2.300 Dauerkarten verkauft, das ist etwa auf dem Vorjahresniveau. Keiner wäre böse, wenn noch einige dazukommen und möglichst viele Besucher am Samstag den Weg ins Ernst-Abbe-Sportfeld finden.

Text: Steffen Langbein

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