kämpfende Meuselwitzer
1:0 im Endspiel: FC Carl Zeiss Jena feiert Landespokalsieg

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Jetzt im DFB-Pokal-Lostopf: Der FC Carl Zeiss Jena gewinnt das Thüringer Pokalfinale gegen Meuselwitz mit 1:0 (1:0).
Jena. Am „Finaltag der Amateure“ wurde das Thüringer Pokalfinale im frühesten Zeitslot der vier Anstoßzeiten ab 11.30 Uhr ausgetragen.
„Kein Problem, egal, wann wir spielen“, sagten Timon Burmeister und FCC-Coach Volkan Uluc auf der Pressekonferenz am Donnerstag.
Leidenschaft pur: Cheftrainer Volkan Uluc stand im Pokalfinale das letzte Mal an der Seitenlinie für Jena.
Beide Teams brauchten zunächst etwas Anlaufzeit. Zwei frühe Eckbälle für den FCC brachten wenig Torgefahr (5.). Etwas gefährlicher wurde es beim Kopfball von Ben Nitsche nach dem ersten ZFC-Eckball (7.).
Dann setzte Ex-FCC-Spieler Rene „Ecki“ Eckardt eine flache Eingabe von der Grundlinie in den Strafraum, doch vor dem FCC-Tor fehlte der Abnehmer (9.). Der nächste „Höhepunkt“ war die Trinkpause bei 26 Grad (22.).
Nach einem Pass von Hendrik Wurr tauchte Florian Hansch, von Malik Talabidi bedrängt, vor Marius Liesegang auf, der mit dem Knie klärte (29.).
Ein Kopfball von Maxim Hessel, für ZFC-Torwart Lukas Sedlak kein großes Problem, war die gefährlichste FCC-Aktion der ersten Hälfte (36.).

Manesse Eshele trifft in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zum 1:0 für Jena.
Doch dann kam die Nachspielzeit: Kevin Lankford, später zum „Man of the Match“ gewählt, setzte sich über die linke Außenbahn durch, passte von der Grundlinie zurück, und Manesse Eshele vollendete zum 1:0-Pausenstand (45.+3).
Die erste torgefährliche Aktion nach dem Seitenwechsel entstand erneut nach einer Ecke: Eingabe von Patrick Weihrauch, Kopfball Talabidi, Parade Sedlak (63.).
Vor der folgenden Ecke kam es zu einem Gerangel im ZFC-Torraum, Gelb für Wurr (ZFC) und Lankford (FCC). Ansonsten verwaltete Jena den Vorsprung, spielte eigene Angriffe aber nicht konsequent aus. Meuselwitz wurde ebenfalls nicht gefährlich.
Marcel Hoppe verfehlte das Tor knapp (87.), dann folgte der emotionale Abschluss des Spiels und der Saison: 
„Danke, Schaui!“: Die Südkurve würdigte Justin Schau direkt im Herzen des Blocks und setzte damit ein deutliches Zeichen der Wertschätzung.
Justin Schau, der am Vortag nach neun Jahren beim FCC sein Karriereende mit 27 angekündigt hatte, wurde in seinem letzten Spiel unter stehenden Ovationen ausgewechselt (88.).
Schau und der scheidende Trainer Volkan Uluc verabschieden sich mit dem Thüringenpokal.

FC Carl Zeiss Jena - Der neue Pokalsieger.
FCC: Liesegang - Talabidi, Reddemann, Hessel, Butzen, Schau (ab 88. Hehne), Fritz (ab 84. Werner), Prokopenko (ab 72. Hoppe), Lankford (ab 84. Oduah), Burmeister, Eshele (ab 57. Weihrauch)
ZFC: Sedlak - Pfeil, Nitschke, Rehder (ab 87. Trübenbach), Oke, Schmökel, Stiller (ab 67. Fischer), Wurr (ab 67. Balde), Eckardt, Pauling (ab 80. Pilger), Hansch
Torfolge: 1:0 Eshele (45.+3)
Zuschauer: 10.564
Gelb: Burmeister, Lankford (FCC); Stiller, Pfeil, Wurr (ZFC)
Text: Steffen Langbein
Fotos: Thomas Weigel


















