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gegen Erzrivalen Erfurt

Derby mit Titelchance: FC Carl Zeiss Jena hofft auf großen Wurf

Stellten sich am Freitagmittag den Fragen der Journalisten: v.l.n.r. FCC-Kapitän Nils Butzen, Pressesprecher Andreas Trautmann und Trainer Volkan Uluc.
Stellten sich am Freitagmittag den Fragen der Journalisten: v.l.n.r. FCC-Kapitän Nils Butzen, Pressesprecher Andreas Trautmann und Trainer Volkan Uluc.
Foto: Baumgarten/JENPICTURES
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Derby mit Titelchance: FC Carl Zeiss Jena hofft auf den großen Wurf gegen Erzrivalen Erfurt.

Jena. Am morgigen Samstag um 14:00 Uhr kommt es zum Showdown am letzten Spieltag der Regionalliga Nordost, wenn im 113. Thüringenderby der FC Carl Zeiss Jena den FC Rot-Weiß Erfurt empfängt.


Nicht, dass das Derby an sich schon brisant genug wäre – für die Gastgeber geht es im finalen Spiel noch um den Staffelsieg im Fernduell mit der punktgleichen Lok aus Leipzig.

Was vor zwei Monaten nach der 1:2-Heimniederlage gegen Meuselwitz und erst recht vor drei Wochen nach dem 1:4 beim FCM II und fünf Punkten Rückstand auf Lok kaum jemand für möglich gehalten hätte, ist nun Realität:


Die Entscheidung um den Staffelsieg und damit die Qualifikation für die Aufstiegsspiele gegen die Würzburger Kickers fällt erst am letzten Spieltag.

Leipzig spielt gegen eben jene Magdeburger Zweite, „die Gas geben werden“, ist sich FCC-Kapitän und Ex-FCM-Kicker Nils Butzen auf der Pressekonferenz am Freitag sicher. „Da brauche ich auch nicht meine alten Freunde in Magdeburg anzurufen.“


Für FCC-Kapitän Nils Butzen ist es mehr als ein Derby. Foto: Baumgarten/JENPICTURES

Seine FCC-Mitstreiter seien hoch motiviert, und „wir können mit einem Derbysieg Großes erreichen“, so Butzen. Vielleicht tritt die Derby-Brisanz diesmal sogar etwas in den Hintergrund, wenn es noch um die Staffelmeisterschaft geht.

Zumal der Gäste-Fanblock leerbleiben soll, weil RWE gegen die Sicherheitsauflagen der Stadt Jena protestiert, die für die gesamte Saison 2025/26 galten und bei Risikospielen wie diesem die Kapazität im Gästeblock auf 800 reduziert hatten.


Man wird sehen, was nach der angekündigten RWE-Demonstration am Spieltag in Jena und dem Marsch entlang der Kahlaischen Straße passieren wird.

Für Butzen und Trainer Volkan Uluc ist es schade, dass die Stimmung aus dem Gästeblock diesmal fehlt. Beim FCC konzentriert man sich jedoch auf die sportliche Aufgabe.


Trainer Volkan Uluc: „Lok hat eine Menge zu verlieren.“

Uluc zeigt sich bereits jetzt stolz auf seine Mannschaft: „Es ist schon etwas Außergewöhnliches, dass wir vor dem letzten Spieltag noch punktgleich mit Lok sind.“ Und weiter: „Wir schauen zuerst auf uns und dann sehen wir, was passiert.“


Dass allerdings der Spielstand des Parallelspiels in Leipzig bis zum Schlusspfiff verborgen bleibt, ist angesichts der tausenden Smartphones in der mit 13.123 Besuchern ausverkauften Arena kaum zu erwarten.

Text: Steffen Langbein

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