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Das war zu wenig

0:0 gegen Altglienicke: FC Carl Zeiss Jena nur mit Remis

Die Jenaer Timon Burmeister und Amar Suljic nehmen den Berliner  Jonas Weik in die Zange.
Die Jenaer Timon Burmeister und Amar Suljic nehmen den Berliner Jonas Weik in die Zange.
Foto: Thomas Weigel
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Der FC Carl Zeiss Jena trennt sich am Dienstagabend von der VSG Altglienicke mit einem 0:0-Unentschieden.

Jena. Es begann am Dienstagabend ziemlich gemächlich, Torchancen waren zunächst Mangelware.

Jonas Nietfeld sorgte für den ersten Torschuss der Gäste, der jedoch einige Meter vorbeiging (15.). Knapp wurde es zwei Minuten später, als Jonas Saliger abzog (16.).


Für Jena näherten sich Maxim Hessel (20.) und Moritz Fritz (26.) mit Kopfbällen dem Gehäuse, aber beide Versuche waren zu harmlos, um das VSG‑Tor ernsthaft zu gefährden.

Emeka Oduah nutzte eine Unaufmerksamkeit im Strafraum von Keeper Klatte, klaute sich den Ball, den sich der Torwart aber mehr oder weniger fair wieder zurückholte (28.).


Der FCC‑Stürmer blieb liegen, doch die Pfeife von Schiedsrichter Jens Klemm blieb stumm.

Ein schneller Vorstoß von Nicolas Wähling und Malik Talabidi über die linke Seite endete mit einem Flachschuss Talabidis genau auf den Keeper (30.).

Oduahs Kopfball ging knapp am langen Eck vorbei (34.), und wenig später blieb er erneut an Luis Klatte hängen (39.).


In der Nachspielzeit faustete der VSG‑Torwart noch ein 20‑Meter‑Geschoss von Timon Burmeister weg, und Talabidi verfehlte aus Nahdistanz knapp (45.+2).

Die Gastgeber kamen mit Schwung aus der Pause. Moritz Fritz’ Schuss aus spitzem Winkel strich über den Kasten (49.). Amar Suljic stand nach einem Abwehrfehler der VSG plötzlich frei, zog sofort ab, doch Klatte parierte stark (52.).

Sein Gegenüber Marius Liesegang hatte mit zwei Fernschüssen von Erik Tallig wenig Mühe (49., 54.). Jena hatte nun mehr Spielanteile und auch Torgelegenheiten.


Burmeister dribbelte sich über rechts in den Strafraum, sein Abschluss aus spitzem Winkel ging knapp vorbei (61.). Lankfords Rückpass von der Grundlinie fand Moritz Fritz, der von der Strafraumkante hauchdünn verzog (75.).

Unter den über 5.000 Besuchern machte sich langsam das Gefühl breit, dass der Ball heute einfach nicht ins Tor wollte.


Nach einem der wenigen sauber ausgespielten Gäste‑Konter verhinderte Liesegang gegen Sydney Sylla stark den möglichen Rückstand (84.).

So blieb es beim 0:0, und Jena konnte auch im elften Aufeinandertreffen gegen die Berliner nicht gewinnen.


Am Sonntag (8. März, 14:00 Uhr) kommt es für den FC Carl Zeiss als Tabellenzweiter beim Spitzenreiter Lok Leipzig zum Gipfeltreffen.

Allerdings hat Jena bei jeweils 22 Spielen bereits sieben Punkte Rückstand. Lok spielt am Mittwoch zuvor noch in Meuselwitz.

FCC: Liesegang – Talabidi, Hessel, Reddemann, Butzen, Fritz, Schau (ab 77. Hehne), Oduah (ab 77. Weihrauch), Wähling (ab 69. Lankford), Burmeister (ab 90. Teuber), Suljic (ab 69. Prokopenko)

VSG: Klatte – Weik, Tezel (ab 77. Quena), Kapp, Rossbach, Rieder, Ibrahimi (ab 46. Sylla), Saliger (ab 62. Zografakis), Kizildemir, Nietfeld (ab 77. Kebe), Tallig

Tore:

Zuschauer: 5.370

Gelb: Ibrahimi, Tallig, Tezel (VSG)

Text: Steffen Langbein
Fotos: Thomas Weigel

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