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sieben Neue dabei

Bundesliga-Frauen des FC Carl Zeiss Jena starten in neue Saison

Mit frischem Elan und sieben Neuzugängen starten die Bundesliga-Frauen des FC Carl Zeiss Jena am Montag in ihre zweite Saison seit dem Wiederaufstieg.
Mit frischem Elan und sieben Neuzugängen starten die Bundesliga-Frauen des FC Carl Zeiss Jena am Montag in ihre zweite Saison seit dem Wiederaufstieg.
Foto: Baumgarten/JENPICTURES
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Bundesliga-Start in Jena: Die Frauen des FC Carl Zeiss Jena sind bereit für die TSG Hoffenheim.

Jena. Für die Frauen des FC Carl Zeiss Jena beginnt am morgigen Montag um 18:00 Uhr die zweite Saison nach dem Wiederaufstieg in die Google Pixel Frauen-Bundesliga, die erstmals mit 14 Teams ins Meisterschaftsrennen geht.

Gegner zum Auftakt ist die TSG Hoffenheim, die in der Vorsaison den sechsten Platz belegte.


Trainer Florian Kästner, Hannah Etzold, Josephine Bonsu sowie Pressesprecher Sebastian Kerber.

Die Saalestädterinnen blicken mit Freude und Optimismus auf die Saison 2025/26, wie Josephine Bonsu und Hannah Etzold stellvertretend für das Team beim Pressegespräch vor dem Auftakt betonten.

Trainer Florian Kästner zieht eine positive Bilanz der Saisonvorbereitung. Sieben neue Spielerinnen wurden ins Team integriert, die laut Coach vor allem charakterlich gut zur Mannschaft passen. Wie sie den FCC sportlich weiterbringen, wird sich im Laufe der Saison zeigen.

Optimismus herrscht auch deshalb, weil das Team im Verlauf der letzten Saison deutlich gereift ist – was sich bereits in der zweiten Halbserie durch bessere Leistungen zeigte.


Dies sieht man beim FCC als Vorteil gegenüber den namhaften und personell stark besetzten Aufsteigern (Union Berlin, Hamburger SV, 1. FC Nürnberg).

Jena möchte „dort weitermachen, wo wir letzte Saison aufgehört haben“, so Bonsu.


Wichtig wird auch die Unterstützung von den Rängen bei den Heimspielen. Angesichts der 57.762 Zuschauer, die am Samstag dem offiziellen Saisoneröffnungsspiel zwischen Bayern München und Bayer Leverkusen (2:0) beiwohnten, kann man auch in Jena ein wenig neidisch werden.

Realistisch betrachtet möchte man dort zumindest den Zuschauerschnitt der vergangenen Saison (1.083 – übrigens genauso viele wie beim Auftaktgegner Hoffenheim!) verbessern, so Sportdirektorin Isabelle Knipp.


Spannend wird sein, wer von den „Neuen“ vom Coach in die Startelf berufen wird. Fiona Gaißer fällt nach ihrem Kreuzbandriss Anfang August leider für mehrere Monate aus. Gwen Mummert wird nach einer Bänderdehnung ebenfalls nicht zum Einsatz kommen – ansonsten sind alle Spielerinnen einsatzbereit.

Auch auf der Torhüterinnen-Position hat Coach Kästner die Qual der Wahl. Neuzugang Julia Kassen ist allerdings noch für zwei Spiele gesperrt (wegen einer Roten Karte aus der Vorsaison, als sie für Freiburg spielte).


Deshalb muss sich der Trainer zwischen den beiden 20-Jährigen, Jasmin Jannig und Neuzugang Hannah Etzold, entscheiden.

Text: Jana Baumgarten