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Vor- und Rückrunde getauscht

3. Tischtennis-Bundesliga: SV SCHOTT Jena hat Mainz 05 zu Gast

SV SCHOTT-Spitzenmann Nico Stehle warnt, das Mainzer-Team nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
SV SCHOTT-Spitzenmann Nico Stehle warnt, das Mainzer-Team nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Foto: Jürgen Scheere

Ein außerplanmäßiges Heimspiel steht der ersten Herrenmannschaft des SV SCHOTT Jena und ihren Fans am Sonntag um 15 Uhr in der Sporthalle der ehemaligen Kastanienschule ins Haus.

Jena. Aufgrund einer Hallensperrung kann das Spiel nicht wie geplant beim 1. FSV Mainz 05 ausgetragen, so dass das Heimrecht in Vor- und Rückrunde getauscht wurde.

Die Gäste aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt wurden vor der Saison als eines der Spitzenteams der Liga gehandelt und mit 3:1 Zählern zum Auftakt schien sich dies auch zu bestätigen, doch dann folgten an den letzten beiden Wochenenden zwei unerwartete Niederlagen.

Zunächst setzte es gegen den TTC Wohlbach eine 4:6-Heimniederlage trotz zwischenzeitlicher 2:0-Führung und auch am letzten Samstag gingen die 05er mit 3:6 beim Post SV Mühlhausen II als Verlierer von den Tischen, so dass sich das Team aktuell mit 3:5 Zählern nur auf Tabellenrang sieben wiederfindet.

Insbesondere Spitzenmann Jörg Schlichter, der über Erstligaerfahrung verfügt und in der vergangenen Saison noch im Spitzenpaarkreuz der 2. Bundesliga aufschlug, konnte erst zwei seiner insgesamt acht Einzel gewinnen. Auch Neuzugang Dennis Müller, der dem SV SCHOTT noch aus der Regionalliga Südwest als Spieler des VfR Simmern bekannt ist, konnte erst zwei Einzelsiege verbuchen.

Ungeachtet des holprigen Saisonauftakts steht die spielerische Klasse des Mainzer Quartetts außer Frage. Daher warnte auch SV SCHOTT-Spitzenmann Nico Stehle unmittelbar nach dem 6:0-Kantersieg am vergangenen Samstag in Wohlbach: „Mainz wird sich bestimmt noch fangen, hoffentlich nicht gerade gegen uns.“ Die Jenaer wollen den Elan der beiden Auswärtssiege in Mühlhausen und Wohlbach mitnehmen und auch gegen Mainz bestehen.

Text: Andreas Amend

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