Jubiläumsabend
Planetarium ist 100: Jena feiert sein Sternenhaus

Jena öffnet das Universum: Zum 100. Geburtstag zeigt das Zeiss‑Planetarium, warum es seit einem Jahrhundert Maßstäbe setzt – mit neuer Technik, starken Bildern und einem Jubiläumsabend, der Raum, Zeit und Wirklichkeit verschmelzen ließ.
Foto: Ben Baumgarten/JENPICTURES
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Jubiläumsabend: Zum 100. Geburtstag zeigt das ZEISS-Planetarium in Jena, warum es weltweit Maßstäbe setzt.
Jena. Jena greift wieder nach den Sternen. Genau 100 Jahre nach seiner Eröffnung hat das Zeiss‑Planetarium am Samstagabend seinen runden Geburtstag festlich gefeiert.
Dabei zeigte es eindrucksvoll, dass es trotz seines Alters zu den modernsten Häusern weltweit zählt.
Nach einem halben Jahr Modernisierung erstrahlt die berühmte Kuppel heller und schärfer als je zuvor. Die Projektionen wirken immersiver.
Gäste aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und der internationalen Planetariumsszene – darunter Staatssekretär Steffen Teichert und Oberbürgermeister Thomas Nitzsche – würdigten die Bedeutung des Hauses für Stadt und Wissenschaft.

Sogar die Präsidentin der International Planetarium Society, Dr. Shannon Schmoll war aus den USA angereist. Foto: Ben Baumgarten/JENPICTURES.
Festreden, künstlerische Beiträge und spektakuläre Projektionen machten den Abend zu einer Reise durch Raum und Zeit.
Für Gänsehautmomente sorgte die Künstlerin YASS. Ihre musikalische Zeitreise „Rocking the Century“ verschmolz mit den neuen Animationen zu einem Erlebnis, das Bild, Klang und Wirklichkeit ineinander übergehen ließ.
Die neue Technik setzt Maßstäbe. Die neuen Projektionen liefern gestochen scharfe Bilder. Das Kontrastverhältnis von 1 zu 5.000.000 beeindruckt ebenso wie das 3‑D‑Soundsystem, das Besucher mitten ins Geschehen versetzt.
Mehr als 10 Millionen Menschen haben das dienstälteste noch betriebene Projektionsplanetarium der Welt bereits besucht. Hier haben Generationen ihr erstes Staunen unter dem künstlichen Sternenhimmel erlebt.

Außenansicht des ZEISS-Planetarium in Jena. Foto: Ben Baumgarten/JENPICTURES
Heute zählt das Haus zu den modernsten Planetarien überhaupt. Es ist ein Stück Jenaer Geschichte – und eine Tür zum Universum, die man unbedingt öffnen sollte.
Text: Jörg Wimmler
Fotos: Ben Baumgarten/JENPICTURES


















